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17)
Am nächsten Morgen war Kinoa eher wach als Trella, die in der Hängematte neben ihr zusammengerollt schlief. Die beiden schienen die letzten zu sein die noch schliefen. Der Rest war schon von Deck. So konnte Kinoa raus ohne Fragen gestellt zu bekommen, wo sie denn hin ginge.
Nachdem ihr der unverschämte Windreitermeister in Ratchett mal wieder fast ein ganzes Goldstück aus der Tasche gezogen hatte, saß Kinoa auf einem mürrischen Windreiter richtung Thunderbluff. Sie kannte sich mit Traumdeutung nicht wirklich aus. Sie hatten den Druiden im Dienste des Zirkels, wenn sie ihr diese Fähigkeit beibringen wollten, nie wirklich zu gehört. Ihr war das Thema unangenehm. Aber Kinoa spürte dass dieser Traum keiner von denen war der ihre Seele dem Rest der Welt preis gab. Er bezog sich auf ihre Aufgabe; das spürte sie ganz deutlich. Und wenn sie jemanden des Zirkels um Hilfe bat, dann Turak Runentotem.
Kinoa versank, wie so oft, in Gedanken und ging dabei langsam den Turm von Thunderbluff, der alle Ebenen mit einander verbindet, hinunter. Auf der mittleren Eben traf sie einige bekannte Gesichter aus ihrer Jugend aus dem Bloodhoof dorf, aber sie wollte sie nicht grüßen. Dazu hatte der Traum immernoch zu viel Unbehagen in ihr ausgelöst. Irgendwann stand sie auf der Anhöhe der Ältesten auf der sie Turak zu finden wusste. Er saß wahrscheinlich wie immer im großen Zelt und meditiere oder pflegte Planzen.
Als Kinoa das Zelt betrat blieb sie stehen.
"Hallo Kinoa! Meine kleine, setz dich!" rief Turak und deutet vor sich auf den Haufen Decken. Die anderen Druiden im Zelt schienen beschäftigt mit anderen Sachen. Turak und sie waren also ungestört.
"Ich schätze, du hast meine Anwesenheit wie immer schon im Vorraus gespürt, richtig?" sagte Kinoa als sie auf ihn zu ging.
"Natürlich."
"Und wo schon?" fragte Kinoa.
"Nun, ich habe deine Bewegung auf mich zu wahrgenommen als du das  Schiff oder Floss oder was auch immer auf dem Wasser, verlassen hast."
"Im Ernst? Das ist unmöglich!" rief Kinoa entsetzt und Turak fing schon an zu lachen.
"Ahaha, nein, natürlich erst als du in meiner Nähe warst." sagte er mit einem Zwinkern. "Du warst wie immer halb in Gedanken, deswegen nimmt man dich viel eher wahr. Lerne mehr deine Gedankensphäre abzuschalten oder in dich selbst zu gehen. Aber denk nicht immer so viel an alles andere."
"Ich werde es nie lernen. Nie werden meine Fähigkeiten deinen gleichkommen, alter Meister."
"Ich war nie dein Meister und außerdem solltest du dir nur ein wenig mehr Mühe geben und du wärst führend im Zirkel. Potential hast du." erklärter Turak ihr. Wie so oft schon...
"Pff, Zirkel. Und auch noch führend, pah. Niemals. Nicht diese korrupten, selbstsüchtigen Idioten..." Kinoa unterbrach sich als sie Turaks Blick bemerkte.
"Kinoa..." Turak und sie hatte oft diskutiert aber nie gingen diese DIskussionen mit einem positiven Ergebnis zu Ende.
"Ja ja ja, besser das als gar nichts, alleine erreichst du nichts, wähle das kleinere Übel, denke auch an die positiven Seiten, wenn sie auch nicht einer Überzeugung entsprechen, ich weiß es Turak." meckerte Kinoa.
"Gut, dann sag mir nun wieso du hier bist. Dir geht es nicht gut und es hat mit dir selbst zu tun. Was ist es? Hat er dich zurück gewiesen?" spekulierte Turak
"Nein, nein. Alles in bester Ordnung damit. Es geht um etwas anderes. Ich hatte einen Traum..." erklärte Kinoa und wartet Turaks Reaktion ab. Sie blieb aus.
"Er war Bedeutungsschwanger. Er ist sehr wichtig, denke ich."
Turak straffte seinen Körper und hob den Kopf dabei etwas an.
"Erklär es mir. Ich brauche deine Hilfe." bat Kinoa und senkte ihren Kopf.

Nach eine Zeit hatte Kinoa den Traum erzählt und jedes Detail an das sie sich erinnerte Turak geschildert.
"Perlmutten sagst du?" fragte er nocheinmal.
"Ja, es war ein permuttenes Messer. Sowas habe ich vorher noch nie gesehen."
"Es wäre mir auch neu wenn so etwas existierte bei uns. Vielleicht besitzen die Blutelfen oder Nachtelfen so etwas. Vielleicht auch Menschen. Und was sagtest du nocheinmal, sie starb unter einem Kreuz?"
"Ja, es fiel einfach um. Sie hielt es seine zeitlang und klingelte weiter. Dann brach sie darunter zusammen und ich sah Blut den Hügel hinab fließen. Blut in rotem Gras, Turak ich hatte solche Angst!"
"Ja, Kinoa, es ist aber vorbei. Lass mich ein wenig nachdenken."murmelte Turak. Er dreht sich um und grinste. "In rosanem Gras?"
"Ja...sag nicht es ist schlimm. Hör auf zu grinsen!"
"Nein, ist es nicht. Aber Sorgen mache ich mir trotzdem um dich. Kinoa du bist in Schwierigkeiten. Du hast dich in etwas reinziehen lassen dem du nicht gewachsen bist! Der Pfeffer in deiner Tasche. Kinoa das ist ein schlimmes Zeichen. Genauso wie das Klingeln. Jemand ist in Gefahr und durch dein Handeln wird es schlimmer. Sephrains Krone und das Messer aus Perlmutt. Es passt alles zusammen." Eine zeitlang starrten Turak und Kinoa zu Boden.
"Und die anderen die ich sah?"fragte sie schließlich.
"Nein, sie bringst du nicht in Gefahr. Sie sehen auch deine nicht. Und es ist besser sie wissen nichts davon."
"Was soll ich denn nun tun?"Kinoa war ein wenig ratlos und sehr verwirrt.
"Die Lefe die das Kreuz trug suchen. Du musst den Zusammenhang entdecken. Du musst realisieren in welchen Gewässern du schwimmst!"
Kinoa starrt wieder zu Boden und dachte nun nach...
7.11.07 11:01


16)
Gerade hatte sie ihren Kodo Tentooja angeschirrt als sie den Pfeffer in ihrer Tasche bemerkte. Sie bekam ein wenig Angst und wollte ihn deshalb nicht essen.
Das hohe Gras war beinahe schon dunkelrot. Den Himmel sah sie nicht, obwohl er durch nichts versperrt war. Aber es war hell. Hinter ihr war die Küste. Tentooja war an einem Baum an einer Steilklippe befestigt. Sie lief los.
Beinahe wäre sie auf eine Kreuzotter getreten. Als sie wieder aufsah, standen zwei Gestalten auf der Ebene vor ihr. Vulthzuad entfernte sich mit einem perlmutenen Messer den Dreck unter den Krallenartigen Fingernägeln. Sephrain stand neben ihm und setzte seine Perücke zurecht um sich ein Krone auf den Kopf zu setzen. Plötztlich lief Dendomar an ihr vorbei und hielt den Beiden eine Laterne entgegen. Sie flüchteten. Dendomar rannte ihnen nach. Kinoa ebenfalls. Sie verlor sie jedoch. Sie rannte jedoch einfach weiter. Unterwegs sah sie Ocijyn der Marmelade aß und Dwaine der sich das Meer anschaute und in einem Fleckchen gras stand das nicht nur rosarot und nicht dunkelrot war. Und Sing war Efeu durch die Gegend.
Kinoa entwickelte plötztlich Angst. Sie rannte schneller. Sie merkte wie sie verfolgt wurde, wagte es aber nicht sich umzusehen. Sie sah noch weitere Bekannte und Freunde. Sie wollte schreien "Hilfe, ich werde verfolgt helf mir."aber sie konnte nicht sprechen. Und alle Gesichter in die sie sah, lächelten sie an. Bone, Rhodd, Nagl, River, Trella und noch viele, viele mehr lächelten nur, oder sahen sie gar nicht erst. wie aus dem Nichts tauchter vor Kinoa ein hoher Hügel auf. Oben auf seiner spitze stand eine junge Blutelfin in einem wunderschönen Kleid. Sie klingelte mit einer kleinen Klinge wild zu Kinoa runter. Sie kannte sie nicht, spürte aber das sie wichtig war. Sie stand neben einem Kreuz. Als Kinoa sich ihr näherte kippte das Kreuz plötztlich auf die Blutelfen sodass sie es stützen musste. Sie klingelte jedoch weiter. Kinoa rannte ihr noch immer entgegen. Kurz bevor sie sie erreicht hatte brach die Elfin klingelnd unter dem Kreuz zusammen.Blut floss durch dunkelrote Gras. Kinoa erschrak so sehr das sie stehen blieb. Sie drehte sich um und blickte ihre Verfolger an. Sephrain, Dendomar und Vulthuzad sprangen mit riesigen Mäulern und Reißzähnen auf Kinoa zu...
...und genau in diesem Augenblick wachte Kinoa auf.
Was für ein obskurer Traum.
7.11.07 11:00


15)
Kinoa wachte auf als man ihr einen Eimer Wasser über den Kopf schüttete, obwohl man dies schlecht als "schütten" bezeichnen konnte. Die Blutelfen schmissen ihr das Wasser direkt in ihr Gesicht. Für einen kurzen Moment war ihr Geist ja sooo klar! (bis der Schreck nach ließ Kinoa sah sich um. Sie saß unter einem Baum und war nun klitsch nass. Zwei ziemlich böse drein blickende Wächter standen vor ihr. Der eine hatte den Eimer noch in der Hand. Sie blickten verächtlich auf sie hinab. Ihre Gesichter sahen von unten aus wie schadenfrohe Fratzen.
"Was..." wollte sie gerade ansetzen als sie Anstalten machte sie aufzurichten.
"Schährr diech weck! Pack du! Sollsches Bänähmen hier. Geh nach Haus. Wänn dhu einz hasd..."schimpfte der Wächter sie in schlechtem orkisch an. Er streckte den Arm aus und deute zum Sonnenturm in dem die Kugel nach Unterstadt stand. Kinoa schämte sich furchtbar. Sie wusste nicht was sie sagen sollte, und versuchte es auch gar nicht. Wortlos ging sie die Strasse entlang. Sie hörte noch eine Zeit die Stimmten der Wächter. Als diese aber auch verklangen spürte Kinoa den Alkohol wieder. Sie taumelte ein klein wenig aber beherrschte sich. Alkohol mag manchmal eine lustige Wirkung haben, doch nun verfluchte Kinoa ihn. Ihr Schamgefühl und ihre Traurigkeit verstärkte der Alkohol nur noch mehr. Wieso hab ich mich überhaupt auf das alles hier eingelassen. Ich hätte nie den Auftrag von Rhodd annehmen sollen wünschte sie sich.
Nun war sie hier. Ganz allein, in einer Stadt, nein einem ganzen Land, das sie ablehnte und in dem sie sich blamiert hatte und aus dem man sie nun sogar hinaus warf. Ausgerechnet sie die immer darauf achtet alles richtig zu machen...
Ihr wurde kalt und sie wollte ihren Umhang um sich schlingen als sie begann vor sich hin zu weinen...
7.11.07 11:00


14)
Seid zwei Stunden schon saß Kinoa in dem Gasthaus in Silbermond. Ein Abend wie viele vorher auch. Seid mehreren Wochen versuchte sie hier jemanden aufzutreiben der ihr Hinweise geben konnte. Oder vielleicht jemanden über den sie in den Untergrund von Silbermond gelangen konnte. Wieson sollten sich die drei auch an der Oberfläche verstecken? Mittlerweile verbrachte Kinoa so viel Zeit hier, das sie die Gesichter und ihre Stimmen wieder erkannte. Viele von ihnen kamen oft hier her. Und die Besucher kannten auch sie schon. Obwohl sie das natürlich nicht zeigten. Manche gingen enifach an ihr vorbei und machten Kinoa unsichtbar. So etwas wie sie, passte nicht in ihre Realität. Und wieder andere starrten sie entgeistert an. Was tat so jemand wie sie hier? Kinoa wusste sogar das die Blutelfen sagten, man könne bei den Tauren Frau und Mann nicht unterscheiden. Mit anderen Worten, Kinoa wurde vehement abgelehnt. Und irgendwie hatte sie sich in den Wochen hier, daran gewöhnt.
Kinoa trank nun schon den siebten Becher Silberwein. Über ihrem Blick lag schon ein gewisser Nebel. Die beiden Stadtwächter neben ihr, bemerkte sie erst, als sie sie packten...
7.11.07 11:00


13)
Kinoa saß allein in Silbermond auf eine Bank. Trella, Sing und Donner waren bereits wieder auf der Rattentod. River war nicht mehr aufgetaucht.
Sie dachte nach. Wo sollte man eine Suche nach diesen 3 Leuten anfangen.
Sie überlegte kurz was sie über die 3 wusste.
Sephrain war ein Schönling in Kinoas Augen gewesen. Er hatte mit Ahez immer konkurriert und sich zu seinem 'Gegenstück' erklärt. Oder sowas in der Art jedenfalls. Über seine Qualitäten als Offizier wusste Kinoa nichts. Sie stand nicht unter seinerm Befehl.
Sie erinnerte sich an den Raubzug durch die Managruft. Damals war er noch den Weg des Schutzes gegangen. Später beschäftigte er sich mit dem Weg der Heiligkeit. Ab da erlebten sie nicht mehr viel gemeinsam. Etwas mehr Kontakt hatten sie eigentlich nur wenn Chlamydomon dabei war.
Doch das alles nütze Kinoa nicht als Anhaltspunkt für eine Suche.
Vulthuzad. Immer wenn Kinoa ihn sah war er betrunken. Irgendwann begann Boneripper wegen ihm die Rumkeller zu schließen wenn er allein war. Mehr wusste sie nicht über Vul. Sie waren nie gemeinsam weg gewesen.
Und Dendomar. Nun, sie wusste das Sephrain ihm gefolgt war. Mehr nicht. Sie konnte sich nicht einmal genau an sein Gesicht erinnern, oder mit wem er viel Kontak hatte. Sie wusste praktisch Nichts über ihn.
Irgendwann bemerkte Kinoa das sich ihre Gedanken im Kreis drehten.Sie erinnerte sich immer wieder an die selben Ereignisse und musste feststellen das sie so nicht weiter kam. Wenn sie überlegte ob sie anhand der Chraktere der drei nach Orten suchen könnte an denen sie sich eventuell aufhalten könnten, sah sie ein das sie die drei nicht charakterisieren konnte, das sie sie nicht kannte. sie war die falsche um nach ihnen zu suchen. es sollte jemand machen der sie gekannt hat.
Eine etwas stoßhaftere Brise holte Kinoa aus ihren Gedanken. Sie sah sich um. Auf der Straße war nur eine Person. Eine junge Blutelfin. Kinoa hätte sie nicht weiter beachtet doch diese hier war anders. Erstens, neben ihr her lief ein Luchs des Immersangwaldes, und zweitens, diese Elfin sah Kinoa an. Blutelfen ignoreirten Kinoa normalerweise. Sie hielten sie für nicht Existenz berechtigt und bis lang hatte sie noch keine Ausnhamen getroffen. Ausnahmsweise störte Kinoa das bis lang auch nicht, doch nun fühlte sie sich unwohl als man sie beachtete.
Die Elfin setzte sich neben sie auf die Bank.
"Grüße Kinoa!" sagte sie mit einem süffisanten Lächeln und einer hohen Stimme. Kinoa bemerkte das sie noch beinahe ein Kind war. Sie war erst allerhöchstens 20 Jahre alt.
"Äh...seid gegrüßt...Wer seid ihr?" fragte Kinoa verblüfft.
"Mein Name ist Fenoshage Aukeva Ailouros, doch wer ich bin und aus welchem Haus und soweiter ich komme ist unwichtig. Ich bin wegen euch hier."
"Ich verstehe nicht. Wer schickt euch?"
"Niemand. Nicht direkt."
"Niemand?"
"Ja, niemand, seid ihr etwa schwerhörig, oder wieso fragt ihr nochmal nach?!" sagte Fenoshaga feren Lächeln kurz verschwand.
"Und wieso seid ihr zu mir gekommen? Ich will keinen Ärger und wenn ich etwas irgendwo falsch gemacht habe, so nicht mit Absicht!"
"Nein, nein. Ihr habt nichts falsch gemacht." zwinkerte Fenoshaga ihr zu.
Kinoa bemerkte ihre Offenheit. Sie schien eine der Weltenwanderer zu sein. Es war die Fraktion der Blutelfen, die sich auch mit anderen beschäftigen. Da sie sein großes Raubtier bei sich hatte schloss Kinoa, das sie eis verstand Tiere zu zähmen. Außerdem hatte sie ein auf ihrem Scheitel die sehr nach Marke "Selbstgebaut" aussah.
"Und wieso seid ihr dann gekommen?"
"Ich möchte euch helfen. Ihr habt doch einen Auftrag vom Oberhaupt des Hauses Telumendil bekommen nicht wahr?"
"Ja, Fürst Sirion Coelestin Telumendil. Wieso?" Kinoa war ein wenig misstrauisch.
"Ich bin seine Dienerin und Botin. Keine Sorge. ich weiß Bescheid. Wenn auch nicht ganz vom Herrn so erwünscht. Ich kann gut schleichen wisst ihr."
"Ah..."
"Mein Herr erzählt mir nur was ich wissen soll und normaler Weise halte ich mich daran denn ich habe Treue geschworen, aber ich war grade zufällig in der Nähe des Sanktums und so weiter..." Fenoshaga grinste verschmitzt.
"Das heißt ihr habt alles gehört?"
"Nein. Nicht ich. Aber Meeko. Und Hauer." Fenoshaga ließ ihre Fingerspitze über den Kopf des Luchses gleiten.
"Hauer? Ihr lügt. Er ist euch nicht vertraut!" Kinoa würde nervörs.
"Ihr seid ein Kind der Natur. Ihr solltet wissen das auch Tiere sich unterander verständigen können. Und mein Meeko erzählt mir alles. Und er hat es von Hauer."
Kinoa konnte den Weg der Information in etwa nachvollziehen aber nicht verstehen. Es war ein Jäger Ding. Kinoa vertand die Tiere auch. Aber nicht so wie Jäger. Kinoa wusste....zu deuten und zu fühlen. Jäger mehr! Zwischen einem Jäger und einem Tier war eine seelische Verbindung. Ihre Gedanken konnten sich auch in einer universellen Sprache äußern. So war der Jäger in der Lage mit dem Tier zu "sprechen". Oder so in etwa. Ein Troll Jägerin namens Tirgroal hatte es ihr mal in etwa so erklärt. Fenoshaga schien ihr dies ein weiteres mal zu beweisen.
"Und nun, wie wollt ihr mir helfen?" fragte sie.
"Ich kann euch sagen wo ihr "die Augen aufhalten" solltet!"
Kinoa verstand und horchte besser auf. Fenoshaga hielt die Hand vor den Mund und blickte kurz zur Seite.
"Am Ende der Hauptstraße, ganz in der Nähe des großen Tores, ist eine Manabar." flüsterte Fenoshaga leise.
"Dort sind die drei?"fragte Kinoa flüsternd zurück.
"Nein. Aber jemand der sie kennt."
"Wie erkenne ich diesesn jemand?"
"Oh, nun. Das ist nicht so schwer." sagte Fenoshaga wieder in normaler Lautstärke. "Mach nur die Augen richtig auf, kleine Druidin!"  Fenoshaga stand auf.
Kinoa wusste nichts zu sagen. Sie saß dort und beobachtet wie Fenoshaga ging. Instinktiv wusste sie, das weitere Fragen, keine weiteren Antworten ergeben hätten. Sie dachte über Fenoshagas Worte nach.
Eine laue Brise wehte gold-braune Blätter von einem Baum als Fenoshaga und Meeko um eine Ecke verschwanden und Kinoa in den wolkenverhangenen Himmel starrte...
7.11.07 11:00


12)
"Oh, ich glaube ich muss meine Brille aufsetzen. Ich sehe vier von euch. Ich war mir sicher nur drei erwartete zu haben!" kam es sarkastisch von der kleinen Kanzlei oben in der hohen Halle. Kinoa spähte widerwillig nach oben, sah aber niemanden.
"Schon verstanden. Ich halte draußen Wache!" sagte Donner sogleich.
Kinoa wusste das das nichts mit Freiwilligekit zu tun hatte, sondern mit Angst.
Sie schaute sich um. Auch Trella wirkte ein wenig versteinert. Sing schaute mordlustig drein. Wie immer wenn es um Elfen ging.
"So ists besser..."
Kinoa hörte Schritte. Langsam sah sie eine Gestalt am Geländer auftauchen und Kinoa wünschte sie wäre rückwärts gelaufen. Das Gesicht des Elfen war in einem Wirbel aus Nichts versteckt. Kinoa wurde ein wenig von Panik gepackt als sie ihn sah. Sing zückte ihre Axt und lief nach oben. Gefolgt von einem Schwein das aus dem nichts auftauchte.
"Nein Sing!" schrie Kinoa aber Sing war schon oben und bedrohte den Elfen. Das Schwein ebenfalls.
"Gibse uns sofort das Geld, Elfchen, oder wir nehmen es uns!" drohte Sing! Hauer grunzte zustimmend.
"Ahahahaha! Ich glaube nicht das ich das tue. Und wer bitte hat dich und dieses...DING...hier herauf gebeten?"
"Sing bitte, komme runter zu uns. Beruhig dich!" verzweifelte Kinoa.
Sing stieß drohend mit der Axt ein Stück nach vorne. Der Elf war volkommen ungerührt. Scheinbar...
"Ich machens aus deinen Ohren leckeres Essen für das 'Ding' " Hauer fühlte sich angesprochen und beleidigt. Er trat ein entschlossen grunzend ein stück näher.
"Nun, ich an dir ausprobieren darf wie man die inneren Organe nach außen holt ohne Werkzeuge zu benutzen, wirst du Geld von mir bekommen. Das ist es doch was du möchtest nicht wahr?"
"AAAAH, SING BITTE!" Kinoa verzweifelte. Sie hatte furchtbar Angst um Snig. Rhodd hatte sie eindringlichts gewarnt! Der Investor war furchtbar mächtig und skrupellos.
Auch Trella begann zu zu Sing zu rufen. In trollisch jedoch. Kinoa vertand kein Wort und hörte Trella auch zum ersten Mal in ihrer Muttersprache sprechen.
Sing schnaufte, steckte die Axt zurück und spuckte vor dem Elfen auf den Boden. Langsam watschelte Sing zurück. Hauer grunzte nocheinmal adrett und trippelte ihr dann hinterher.
"Bitte, lass uns nicht in der Gesellschaft von Schweinen reden." sagte der Elf.
Sing sagte irgendetwas in trollisch und das Schwein lief raus zu Donner.
Unten angekommen gesellte sich Sing wieder zu Trella und Kinoa.
"Ich nicht redens mit Leuten mit lila, blauem Gesicht. Und ich nicht sprechens mit Elf der habens keinen Namen." forderte Sing subtil. (ungewöhnlicherweise da es nicht in Sings Natur lag subtile andeutungen zu machen.)
Langsam kam der Elf den halbrunden Aufgang zur Kanzlei nach unten geschritten. Jeder einzelne Schritt wirkte gekonnt, eingestimmt und trittfest. Seine Körperhaltung war makellos. Nach außenhin zeigte er keinerlei Anzeichen von Schwäche.
Etwas weiter unten blieb der Elf stehen und nahm seinen Helm ab, wodurch auch der Leerenwirbel um seinen Kopf herum verschwand. Kinoa erblickte schlohweißes , langes, glattes Haar und smaraggrün leuchtende Augen. Das Gesicht war ohne Fehler, ohne Pickel, Sommersprosse, Narbe, oder Haaren and er falschen Stelle. Sein Haut war alabaster farben und an keiner Stelle fettig oder talgig. Kinoa saugte Luft ein.
"Ich bin Fürst Sirion Coelestin Telumendil, Oberhaupt des Hauses Telumendil."sagte er. "Und euer Investor." fügte er noch kleinlaut hinzu.
Kinoa verbeugte sich. Trella ebenfalls. Sing verschränkte die Arme.
"Und du bist Kinoa Oatwind, eine junge Druidin. Einst Mitglied des Zirkles. Beinahe eine vollwertige Plagueshifterin. Du hast deine Ausbildung jedoch nie zu Ende gebracht und bist weggelaufen. Und nunbist du bei ... den Piraten von der Rattentod. Ich muss gestehen das ich deine Gegenwart schätze. Ich würde mich auch lieber mit versoffenen Idioten abgeben als später in den Pestländern Salben auf die Landschaft zu schmieren und mich dabei von Untoten des Lichs zerfressen zu lassen!"
Kinoa war buff. Sie wusste nichts zu antworten und sie wusste auch nciht ob sie sich geehrt oder beleidigt fühlen sollte.
Coelestin schaute Trella und Sing an.
"Und ihr beide seid nicht erwähnendwert. ihr seid nicht hier um mit mir zu diskutieren sondern lediglich um der armen, zitternden Taurin 'seelischen' beistand zun leisten. Wobei ihr nicht wisst das die Seele nichts ist was lebt, sondern ein austauschbares Objekt. Ach was erzähle ich hier.Ihr versteht ja doch nichts davon."
Sing kniff die Augen zusammen, doch Trella war schneller und legte ihr die Hand auf die Schulter. Sing verstand.
"Äh..." war das einzige was Kinoa zu sagen hatte gerade.
"Ich habe meine Informanten, junge Oatwind."
"Äh..."
"Was wollt ihr hier?" fragte Coelestin und forderte damit, wahrscheinlich absichtlich, Kinoas Selbstsicherheit heraus.
"Äh..."
Kinoa schauter sich um und versuchte ihre Angst erunter zu schlucken.
"Es geht um das Geld und den handel und so."
Coelestin hob eine Augenbraue.
"Wir...äh...brauchen Geld..."
"Ja ja ich weiß, weiter..."drängte Coelestin.
"Unser Schiff, unsere Heimat, ist schwer beschädigt worden durch eine Explosion. Und die Reparaturen sind nicht billig. Wie wir wissen gibt es auch etwas das euch von uns nützen kann, richtig?" fragte Kinoa.
"aha! Und das wäre?" fragte Coelestin.
"Informationen. Oder nicht?" Kinoa fragte unsicher nach.
"Richtig! Schön erkannt. Es ist doch richtig das sich einst ein Sephrain und ein Vulthuzad bei euch an Bord befunden haben?!"
"Ja, das ist..."wollte Kinoa antworten.
"...und eine Dendomar doch auch, nicht wahr?" unterbrach er Kinoa.
"Ja." Kinoa verstand der Fürst hier die Fragen stellte.
"Ich möchte INformationen über diese drei haben!"forderte Coelestin.
"Nun...also..."Kinoa sah sich zu Sing und Trella um.
"Sephrain war sehr schnell bei uns zum Offizier aufgestiegen und meditierte häufig am Deck des Schiffes. Vulthuzad war der Schatzmeister bei uns, schon bevor ich der Crew der Rattentod beitrat. Und..."
"Ja ja ja, das weiß ich alles längst. ich möchte das du mehr herraus findest. Bring mir 'neue' informationen. Wo sind die drei zur Zeit, was machen sie, wem folgen sie, all sowas muss ich wissen." forderte Coelestin.
"Nun, man munkelt Dendomar sei tot und seid dem sie das Schiff kommentarlos verließen hat man nie wieder etwas von ihnen gehört. Es gibt keine Spur von ihnen."
"Nicht einmal Geister können spurlos verschwinden. Man muss nur genau hinsehen und die Augen öffnen und sich eventuell mal ein wenig mit dem Suchen anstrengen, junge Taurin."
"Äh..."
"Genug jetzt.Geht und forscht!"
"Nein, was ist mit dem Gold?!" warf Sing schnell genug ein.
"Das spielt keine Rolle!" sagte der Fürst mit dem schloh weißen Haar."Hier ist eine kleine Anzahlung. Es sind 3000. Und nun geht. Ich wiederhole mich ungern. Geld gibts gegen Informationen. Wenn ich genug weiß, werdet ihr genug Geld haben. Auf bald." Coelestin drehte sich demonstrativ um und überhörte Sing Fluchrei als ihr ein Säckchen Gold am Kopf vorbei sauste das Trella schnell einsteckte.
Nachdenklich verließen sie das alte Sanktum und erst zurück in Silbermond wurde Kinoa den Schauer los...
7.11.07 10:59


11)
Schnell liefen sie durch den Wald. Sing voran, Trella als letzte. Sie war zwar schnell ausser Atem, hielt aber so gut es ging mit den anderen mit.
Als sie den Wald durchstreiften achtete Kinoa kaum auf ihn und seine Abnormalitäten. Sie war komplett in Gedanken versunken.
Nach eine Zeit wurden sie langsamer und Trella holte Kinoa ein.
"Ich sehens Riverwind nicht mehr, Kinoa" flüsterte Trella in ihrem fast perfekten orkisch. Trella war die einzige Trollin die Kinoa kannte die beinahe ohne Akzent orkisch sprach. Sie war so wie so total ungewöhnlcih für eine Trollin. Kinoa wusste nichts über ihre Vergangenheit, aber Trella konnte lesen und schreiben, sprach beinahe perfekt orkisch und war so weise wie die Druiden des Zirkels. Ihre Heilung war besser als die Ihre, wenn auch schlecht mit der Heilung, die man Kinoa einst gelehrt hat, zu vergleichen. Häufig sah sie Trella in ihrer Hängematte auf der Rattentod Bücher lesen, in Sprachen und Schrifte die auf Kinoa wie die Malereien eines Kindes wirkten. Kinoa bewunderte Trella immerwieder um ihr Wissen. Häufig behauptete Trella zwar, Kinoa wüsste genau so viel, doch sie selbst fand das die Lehren um die Natur zu einseitig waren. Häufig vergaßen die Oberhäupter des Zirkels das die Natur und Cenarius nicht das einzige sind, was die Welt ausmacht...  .Trellas wissen war facettenreicher. Was die Natur betraf, mit dem von Kinoas nicht zu vergleichen, aber dafür fand Trellas Weisheit mehr Anwendungsgebiete.
"Kinoa?"fragte Trella nach die wieder in ihren Gedanken versunken war.
"Äh, ach ja...hm...vielleicht hat er uns verloren. Er kann nicht so schnell schleichen." spekuliert sie.
"Aber er kann doch unserer Spur folgen oder?" fragte Trella.
"Ja, ich denke schon. Doch es wird etwas Zeit brauchen bis er uns eingeholt hat. Außerdem ist es fraglich ob er unsere Spur wieder findet nachdem wir den Fluss durchquert haben."
"Hm...ich hoffe es."
"Ich auch."
Nach einer Zeit kamen sie an die Schneise die durch den Immersangwald schlang. Der Boden war noch immer schwarz. Kein Leben war hier mehr entstanden seid dem Arthas mit seiner Streitmacht nach Quel'thalas einzog. Diese Narbe heilte nicht so schnel...
Doch Kinoa war nicht in der Stimmung sich damit auseinader zu sezten.
Eine zeitlang gingen sie am Rande der Schneise entlang und bald tauchte die Ruine eines alten Sanktuariums der Hochelfen auf. Kinoa wusste instinktiv das dort der Investor auf sie wartete.
Sie zitterte wieder.
Die Elfin blieb stehen, drehte sich grazil um und deutet mit einem ästhetischen Handschwung in Richtung der Ruine.
"Dort wartet er auf euch! Beeilt euch, er hat noch wichtigeres zu tun." sagte sie und lief dann langsam in den Wald zurück.
Kinoa wollte gerade noch etwas aufmunterndes sagen nachdem sich ihr und Trellas Blick trafen. Auch Trella wirkte besorgt.
Doch bevor Kinoa etwas sinnvolleres als Na dann mal los. einfiel, war Sing schon los gelaufen. Kinoa, Trella und Donner gleich hinterher.
Sing lief in den großen Inneraum und schaute sich um. Die anderen folgten ihr direkt.
" Ah, einen schönen guten Abend wünsche ich euch. Ich warte schon länger, und ich warte nur sehr ungern..." rief eine kalte und recht künstlich erfreut klingende Stimme von weit oben auf sie herab und Kinoa lief ein Schauer über den Rücken sodass ihre Mähne beinahe zu Berge stand!
7.11.07 10:59


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