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10 )
Kinoa zitterte. Wie immer wenn sie sich hilflos fühlte.
"Wenn ihr mich tötet, nütze ich euch gar nichts mehr!" röchelte sie Blutelfin nocheinmal mit einer ekeligen Stimme.
"Rokh, Sing bitte." rief Kinoa flehend.
MIt einem lauten plumps fiel die Elfin auf den Boden und rieb sich sofort die Kehle.
Sing brummte und schnaufte kurz als sie ihre Axt weg steckte. Rokh watschelte ungerührt ein paar Schritte zurück.
"und nun?" fragte Ahez etwas genervt und auffordernd. "Ich will hier nicht den ganzen Tag in diesem komischen Wald herum gammeln."
Langsam stand die Elfe wieder auf.
"Nun, es tut mir Leid und ich entschuldige mich für meine Freunde." sagte Kinoa, die noch immer einen Schrecken in den Knochen sitzen hatte. Die Elfe warf ihr nur einen recht abweisenden Blick zu. Er sollte sagen Entschuldigung nicht angenommen!.
"Äh..."stotterte Kinoa vor sich her.
"Führst du uns nun zu deinem Meister, Elfe?" drängte Ahez.
Die Elfe drängt sich genervt zu Ahez um.
"Ich wiederhole mich nur verdammt ungern. Nicht mehr als 3 und nicht bewaffnet!"
Ahez stöhnte und Sings Hand griff automatisch nach ihrer kleinen Axt.
"Nein Sing!" rief Kinoa wieder panisch. Beinahe traten ihr die Tränen vor Nervosität in die Augen."Einverstanden, Elfe."
Kinoa legte demonstrativ ihren Stab hin.
"Wer'se sagt denn, das meine Messers und Axtchens nicht stibitzt werden von euchse Elfen?" fragte Sing, wobei sie das letzte Wort ausspuckte wie etwas ekeliges das ihr in den Mund geflogen war.
"Ich garantiere das euer wertloser, dreckiger Plunder niemanden hier interessiert, Trollin!" spuckte die Elfin zurück.
"Nein Sing." rief Kinoa. Es war schon fast ein Reflex.
"und, Nein Rokh" ebenfalls.
Beide wollten der Elfe wieder an den Kragen gehen, die auch schon wieder eiligst die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen hatte.
"Ich bitte euch. Legt eure Sachen ab." sagte Kinoa ruhig und hoffte damit mehr erreiche zu können.
"Nein." rief Ahez. "Ich muss nichts ablegen. Ich werde nicht mitkommen. Auf diesen Hick Hack hab ich nun wirklich keine Lust. Ich habe wichtigere Angelegenheiten!"
Noch bevor Kinoa etwas passendes als Antwort in den Sinn kam, war Ahze per Ruhestein schon weg.
"Ich nichtss zhu einem Elf'n gehn, ohne Waffensss" sagte Rokh...und verschwand als geisterwolf in Richtung Silbermond.
Kurz danach war auch Dwaine mit einem Zwinkern verschwundern. Nun war Kinoa mit der stürmischen Sing, der weisen Trella und dem höflichen Donnerhuf allein.
...Nein...momentmal...da war noch wer...
Riverwind hielt sich noch immer im Gebüsch versteckt.
Außerdem fühlte Kinoa die Präsenz eines weiteren Wesens. Jedoch konnte sie seine Gesinnung nicht erkennen. Sie vergaß es aber auch wieder schnell.
"Bitte, Elfe, lass mir meine Rüstung. Ohne sie fühle ich mich so...nackt!" flehte Donner.
"Nein..." knurrte die Elfe genervt und anteilnahmslos.
"Aber...ich bin doch nur ein Krieger. Ich brauche meine Rüstung! Bitte!"
"Ihr versteht es nicht oder? Genau darum geht es doch! Und du wirst nun deine Sachen hier lassen wie die anderen auch."
Kinoa und Trella hatten sich als erstes ihrer Waffen entledigt. Donner wimmerte zwar, war aber nach einer halben Stunde auch so weit.
"Seid ihr soweit? Dann los..." sagte die Blutelfin und lief in schnellem Schritte los.
Unsichtbar folgte Riverwind ihnen...
7.11.07 10:58


9)
Die Blutelfin musterte sie kurz.
"Bal'a dash" sagte sie abgehackt und beobachtete dann wieder verstärkt Rokh und Sing.
Kinoa wusste nicht wie es nun weiter gehen sollte. War sie überhaupt die Kontaktperson? Es ließ darauf schließen doch sicher konnte sie sich nicht sein.
"Äh...schönes Wetter heute...nicht wahr?!" fragte sie unsicher und schaute sich dann verlegen um. Die Blutelfin runzelte die Stirn aber behilet Sing und Rokh im Augenwinkel.
"Das Wetter hier ist immer schön..."sagte sie vorsichtig, fast fragend.
Ahez rollte mit den Augen und seufzte genervt. Ebenso spürte sie Trellas Blick der scheinbar durch ihren Hinterkopf auf Kinoa gerichtet war.
"Tja..." Kinoa überlegte wie sie die Elfin testen könnte, ihr fiel aber nichts ein auf die schnelle. Sie probierte eine andere Strategie. Sie straffte ihren Oberkörper nahm ihren Stab vom Rücken und versuchte so böse zugucken wie möglich. (sie sah mehr aus wie ein verknautschtes Kuscheltier oder ein muffeliges Kind)
"Du bist die Kontaktperson. Führ uns zu deinem Herrn!" forderte Kinoa. Die Blutelfin zeigte keine Reaktion. Nun, es kam auch mehr wie das Quengeln eines Kindes das einen Lutscher will rüber, als eine ernstgemeinte, gefährliche Drohung. Ahez räusperte sich genervt.
"Wie bitte?!" fragte die Elfin.
"Äh..."Kinoa wurde wieder schlagartig unsicher."Dein...Herr?"
Die Elfin hob eine Augenbraue.
Kinoa blickte sich nervös um doch keiner erwiderte ihren Blick.
"Also...wenn du uns nen Tip gibts wo er sich gerade aufhält, dann gehen wir auch alleine hin...äh..."
"Du willst also zu meinem Herrn?" fragte die Elfin nocheinmal um Kinoas Unsicherheit schamlos zu genießen.
"Äh..ja..schon..."
"Und du...oder viel mehr IHR...ihr denkt ich führe euch mit euren Waffen zu dem der mich beschüzt und bezahlt?!"
"Ja, wirse denkens das!" quiekte Sing während Kinoa der Aufforderung schon nach kam.
"Ich glaube nicht das ihr meinen Herrn bewaffnet sehen werdet! Und außerdem glaube ich nicht das ihn mehr als drei von euch sehene werden!" sagte die Elfin schrak ein wenig zusammen als sie Sing Axtspitze im Rücken spürte und Rokh sie mit ihren kräftigen Händen an der Kehle fasste und die freie Faust zum drohenden Schlag erhob.
"Du führen uns zu deinem Herrn und wir dichse lassen leben."sagte Sing in ihr Elfenohr. Kinoa bemerkte ein kurzes Funkeln in Sings Augen als sie die Elfenohren betrachtete. Ein hungriges Funkeln...
"Ach und wenn nicht?" fragte die Elfin provozierend nach.
"Dannse du(h) ein wasse zhum magchen führ Esssensse führ mich."...und ehrlich gesagt war das schon für Rokhs verhältnisse verständliches orkisch.
Die elfin blickte trotz ihrer eher unvorteilhaften lage ein bisschen verduzt und belustigt drein für einen Bruchtteil einer Sekunde.
Dann röchelte sie "Tot nütze ich euch gar nichts."
Rokhs griff war stark. Sie zog die Elfin am Hals ein Stück nach oben wodurch die haut in ihrem Gesicht natürlich auch nach obene geschoben wurde.
"Sssoh dhu sechen leckerss auchs." zischte Rokh.
7.11.07 10:58


8 )
Es gab kein Aufmunterndes Wort das allgemeinhin dazu aufforderte die Truppe nun gemeinsam den Tümpel auf zu suchen. Sie gingen einfach. Ahez vorne an. Danach Rokh und Sing. Dwaine und River schlichen unsichtbar als Geisterwolf und Löwe durch das naheligende Gestrüpp. Trell und Donnerhufe blieben in etwa auf Höhe von Kinoa. Langsam gingen sie über den Weg der durch den Wald führte. Auch hier trafen sie hin und wieder Wachen an.
Nach einiger Zeit kam eine kleine Lichtung in Sicht. Vor einem Teich mit Seerosen war mit Fliesen ein gemütliches Refugium ausgelegt worden. Bänke standen dort. Ein hoher Blutelfen Magister unterrichtete dort gerade einige seiner Schüler schien es. Sie trugen alle die selben Gewänder. Der Magister hatte einen punkvollen Stab. Seine Schüler nur einen einfach Holzstab mit verschiedenen arkanen Symbolen darauf. Kinoa verstand nichts von sowas. Eine zeitlang standen sie dort und beobachten das Geschehen. Die Gruppe von Blutelfen schien sie aus der Realität gestrichen zu haben. Kinoa und die anderen existierten nicht für sie.
"DA!"meldete sichl Rokh zu Wort, die die bisherige Reise über still war. Alles schauten in die Richtung in die Mama Rokh's Finger zeigte. Auf einem Hügel saß eine kaum erkennbare Gestalt. Sie hatte kurzes schwarzes Haar und gelblich, braune Kleidung. Sie schien Blutelfin zu sein. Sie saß dort in aller Ruhe und spielte mit ihren Fingern im Gras. Ja, das könnte eventuell die Kontaktperson sein.
Kinoa überlegte angestrengt ob sie den ersten Schritt auf sie zu wagen sollte und war bereits mit sich am kämpfen als die 3 Troll Damen, Sing, Rokh und Trella, schon bald aus ihren Blickfeld verschwanden. Ahez  augenrollend hinterher. Kinoa tat einen Schritt und bemerkte ihre wackeliegn Kniee. Für einen kurzen Bruchteil war neben ihr ein silbergraues Fell zu sehen. Rivers Löwenfell konnte sie gerade nicht entdecken. Sie vermutete das er gerade durch das umliegende Gestrüpp pirschte. Von weitem sah Kinoa wie die Blutelfe aufstand und nicht sehr glücklich aussah als drei Tröllinen auf sie zu gerannt kamen. Sing wollte schon zu ihrer Waffe greifen als sie ein Blick von Trella traf der ihr sagte sie solle besser warten. Rokh lief langsam rechts um die Elfe herum und Sing von links. Trella blieb vor ihr stehen. In einer solchen Situation wurde sich Kinoa auch denkbar unwohl fühlen. Die Elfe sah noch sehr jung aus. Nicht so wie die anderen Blutelfen bei denen es Alter nicht zu geben schien, diese hier war tatsächlich jung. Ihre zarten Hände zitterten als sie langsam zu ihren Dolchen griff die sie nicht sehr gut versteckt hatte.
Als Kinoa vor ihr stand fragte sie trella leise"Was hatte Sephrain immer an Bord gesagt? Balla irgendiwe? Was hieß das?"
"Bal'a dash haben er gesagt. Es bedeuten Blut und Schätze." flüsterte Trella zurück.
Kinoa überlegte kurz: wenn sie eine Unbekannte, die dachte sie würde überfallen werden, mit Blut und Schätze begrüßte, würde sie ihnen alles Gold und wahrscheinlich auch ihr Blut geben.
"Nechi!" sprach Kinoa, und verbeugte sich leicht. Sie hoffte die Höflichkeit machte Eindruck...
7.11.07 10:58


7)
Umwerfend schön! Silbermond war ein einziges Prachtwerk! Die ganze Stadt in weiß, rot, golden gehalten. Alles passte farblich zu einander. Kein Schmutz, kein Müll, keine "unehrenhaften"Damen und Herren! Kinoa beobachtete alles genau. Das Laub auf den Strassen lag genau an den Stellen an denen am schönsten wirkte. Die Temperaturptimal. Der Wind: optimal! Nicht zu stark, nicht zu schwach, nicht zu heiß, nicht zu kalt! Das Wasser verteilte seine Spritzer genau da, wo sie verspielt und nach einer maasvollen Erfrischung wirkten. Kinoa entdeckte keinen Makel. Die ganze Zeit geisterte ihr das Wort "perfekt" durch den Kopf. Ja, es wirkte perfekt hier. Unberührt, schön und gleichzeitig natürlich. Es geisterten ihr noch die Wörter "göttlich" und "reinheit" durch den Sinn. Und es wirkte auch so. Nicht, das einfach so entsteht kann ohne göttliche Hilfe so rein und perfekt entstehen.
Doch die Zweifel verteib sie schnell...zuerst wollte sie staunen und die Stadt auf sich wirken lassen.
Donnerhufe schien nicht so fasziniert wie Kinoa. Er war zwar ruhiger aber gaffte nicht so durch die gegend. Und Sing war wie immer wenn es um Elfen ging. Allerdings hätte die Stadt an sich, ohne Elfen, auch keinen großen Eindruck auf sie gemacht.
Irgendwo erklang leise ein wunderschönes Windspiel.
Während sie dahin liefen (Sing suchte die anderen, Donner die nächste Kneipe und Kinoa mehr oder weniger ziellos) trafen sie kaum andere Leute. Hier und dort mal eine Stadtwache oder einen Händler. Aber Bürger, kaum. Einmal lief ihnen eine Gruppe, bestehend aus einem Blutelfen, einer Taurin die Kinoa nicht kannte, einen Troll, einer Verlassenen und einer Orkfrau. Der Blutelf führte sie vier anderen durch die Stadt und erzählte ihnen etwas.Sie verstand den Kontext nicht, doch der Blutelf schien sich verzweifelt gegen Vorwürfe zu wehren.
Sing schirtt mit einem Lächeln auf die Gruppe zu. "Hey mannens! Habt ihr gesehens komische Leute? Trollens, Taurens, Untote seien dabei. Haben alle Wappen an wie ichse." fragte sie.
Der Troll grinste sie an, die Untote wirkte recht abweisend, die Taurin blickte verwundert und die Orkfrau etwas aggressiv. Der Blutelf beachtete sie gar nicht.
"Nein man! Tut mir leid, he, aber wir müssen was beasprechen maan. Komme von Vol'jin hier her. Müssen uns hier mal mit den Leuten unterhalten, maan, weis' 'u." erklärte ihr der Troll nicht ohne erheblichen Slang zu benutzen.
"Schade. Sagens den Elfen, ihre Ohrens sein lecker. Altes Trollrezept!"
"Yo, man. Viel Glück noch bei der Suche, he!" verabschiedete sich der Troll und versuchte sich das Grinsen zu verkneifen.
Sing drehte sich unbeeindruckt um und ging weiter. Donner und Kinoa folgten ihr.
Nach einiger Zeit in der Stadt, und ohne Erfolg bei der Suche, hatte die Stadt ihren Reiz auf Kinoa verloren. Sie blickte hinter die perfekte Fassade und hörte das mentale Kreischen der Bäume und Pflanzen der Umgebung. Nichts kann perfekt werden ohne ein göttliches Eingreifen. Die Blutelfen waren keine Götter, aber sie manipulierten alles mit Magie. Nichts ließen ungeschont und natürlich. Alles musste künstlich angepasst werden durch Magie. So auch das Laub auf den Strassen, die Wasser der Brunnen und die Farben der Gebäude. Nichts war hier auf natürlichem Wege entstanden und gewachsen. Die Natur und das natürliche schienen hier nicht willkommen zu sein. Somit fühlte sich auch Kinoa mit der Zeit in Silbermond durch die Atmossphäre abgelehnt.
Donner war es langsam Leid zu suchen. Er ging langsam auf eine Stadtwache zu. Von weitem musterte sie ihn schon und rümpfte die Nase. Donner lies sich davon jedoch nicht abschrecken.
"Seid gegrüßt, edler Blutelf."Donner machte die Andeutung einer Verbeugung und wartet ab. Es kam jedoch keine Reaktion von der Stadtwache.
"Wir suchen eine Gruppe von Leuten. Sie tragen alle das selbe Wappen wie ich und meine beiden Freundinnen hinter mir und sie sind aller unterschiedlichster Herkunft. Ihr Auftreten wird euch sicherlich nicht unbemerkt geblieben sein." sprach er höflich und ruhig.
"Sind alle Richtung Ausgang."antwortet die Stadtwache knapp und forsch. So als sei sie durch die Anwesenheit anderer Völker, persönlich beleidigt.
"Und darf ich fragen wo wir diesen finden könenn?" fragte Donner wieder sehr höflich und vorsichtig.
"Gerade aus und dann schräg rechts! Macht euch nun vom Acker, ich will nicht mit euch gesehen werden!" giftete der Blutelf ihn an.
"Danke." Donner verneigte sich wieder leicht und drehte sich zu uns um.
"...ihre Ohrens..."murmelte jemand vor sich hin.
Nach etwa einer viertel Stunde Fussweg waren die drei beim Ausgang angekommen. Und dort standen die anderen auf einer Brücke und warteten schon. Als sie etwas am Bein anstrich und sie ein leises Schnurren vernahm und für den Bruchteil einer Sekunde auch gelbliches Fell sah, wusste sie auch das River anwesend war.
"Hey, wo ward ihrs denn so lange?" fragte Trella besorgt.
"Wie ich vermute hatten sie Spaß mit der Teleportations Kugel." kam es von Ahez sehr genervt. Sein Blick haftete jedoch an Sing.
"Ja man. Elfens Dinge!" sagte Sing.
Kinoa sagte nichts. Ungesehen von den anderen blickte sie kurz hilfesuchend eine Person an, die ihren Blick mit einem langsamen, sanften zwinkern erwiderte. Man vertraute ihr.
Es war schön zu wissen...doch war es auch gut ausgerechnet IHR zu vertrauen?
Kinoa schloss die Arme um sich und betrachtet den Wald, den sie kaum wahrnahm. Das mentale Kreischen, das nur sie und vielleicht auch River hörten, war nun bedeutungslos für sie.
Sie hatte Angst.
7.11.07 10:58


6)
Whuuupp!

Kinoa hielt noch immer die Augen zusammen gekniffen und die Fäuste geballt. An den Armen hatte sie eine Gänsehaut, was bei einem Arm voll Fell ziemlich bescheuert aussah.
Sie nahm Geräusche war. Rascheln und dumpfes Aufstampfen. Klirren und Scheppern.
Langsam löste sie sich aus ihrer gebückten haltung und öffnete die Augen. Die Fäuste ließ sie noch geballt.
Se stand in einem hohen weißen Raum. Er glänze ein wenig perlmutten und es zogen sich feine, dünne, goldene Verschnörkelungen über die Wände. Kinoa merkte wie das Fell an ihren Armen wieder sank.
"Hohoho"
"Ähähähähähä"
Hinter Kinoa lachten Donner und Sing. Sie drehte sich um. Sing lag lachend auf dem Rücken. Das Scheppern kam von ihrer Axt die auf den roten Boden gefallen war als sie hier ankam. Wahrscheinlich war sie in der Position des Tretens teleportiert worden und beim Ankommen in Silbermond umgekippt.
Das dumpfe Aufstampfen und Scheppern musste von Donner gekommen sein der wohl auch irgendwie umgefallen war.
Beide lachten sich kaputt.
"Das waren Spaß, manne!"
"Ohohoho"
"ÄHähähäh, Elfenkugel tretens sein alter Trolltrick!" erklärte Sing und lachte dabei so sehr, das sie sich verschluckte. Worauf hin sie noch mehr lachen musste.
Auch Kinoa musste bei diesem Anblick lachen. Sie half den beiden wieder auf die Beine und kichernd gingen sie weiter.
Kinoa bemerkte das der Raum nicht nut hoch war, sonder auch verdammt tief. Sie mussten in einem Turm sein.
Kurz vor einem Durchgang wehte ihr ein lieblicher Duft entgegen. Er war angenehm. Sehr angenehm. Sie betratene einen großen Raum voller Blutelfen Stadtwachen mit den typischen hohen Schilden und dem charakteristischen zweiklingigen Schwert. der Durchgang war etwas erhöht. Eine langsam Steigung führte bildete einen schönen Aufgang, gesäumt von Stadtwachen und einem goldenen Geländer. Weiter unten im Raum standen 3 Blutelfen in der Mitte die sich in thalassisch unterhilten. Ihrer Kleidung nach zu urteilen besaßen sie hohe Ämter. Langsam schritten sie weiter. Kinoa erkannte langsam die Quelle des Geruchs. Überall in diesem Raum waren Kissen um Shishas herum verteilt. Der Geruch ging von den Shishas aus. Wahrhscheinlich war es ein besonderer Blutelfen Tabak der den Geruch verursachte. Kinoa mochte ihn.
Als die drei, eher vagabundierend aussehenden Gestalten, an den piek feinen und sauberen Blutelfen vorbei schritten, schaute ihnen keiner nach. Entweder waren sie diesen Anblick gewohnt, oder sie blendeten diese beleidigung für ihren guten Geschmach und ihren Stil einfach aus ihrer kleinen, eigenen Realität aus.
Es beunruhigte Kinoa ein wenig.
7.11.07 10:57


5)
Der gespenstisch wirkende Innenhof war wie immer leer. Nie hilt sich hier jemand länger als eine minute auf. Dinge besprechen, oder ein Pläuschchen halten tat man hier nicht. Wenn, dann in der Unterstadt. Aber Untote waren nicht für ihre Geschätzigkeit bekannt.
Rechts war ein Tor geöffnet und Donnerhufe führte Sing und Kinoa in diese Richtung.
"Sag mal Donner, woher wusstest du überhaupt das wir hier ankomen?" fragte ihn Kinoa
"Sing hat mir bescheid gesagt."
Sie schritten still weiter.
...
...
"Hä? Wie denn?" fragte Kinoa völlig verduzt. "So wie du sie vorhin begrüßt hattest kanntet ihr euch ja wohl kaum erst."
"Stimmt"kommentierte Donner.
"Das sein Geheimnis Kinoa!" quiekte Sing und Donner und sie finden an zu kichern.
"Aber..." Sie erreichten einen langen schmaen Gang, an dessen Ende, zwischen blühenden, saftig grünen Hecken, ein Gerät mit einer rot leuchtenden Kugel befand. Die Metallstreben die es hielten waren golden. Donner und Kinoa blieben stehen. Sing lief weiter.
"Das sein Kugeldingsi das Trella gefressen hat?"fragte sie.
"Ja, das ist es. Pass auf Sing kommt den Runen auf dem Boden nicht zu nahe!" reif Donner. Seine Stimme hallte von allen seiten aus dem Gang wieder.
"Ach, macht nix, das Kugeldingsi." rief Sing ihnen bedenkenlos zu.
Kinoa und Donner kamen langsam näher.
Sing beugte sich über die Kugel und beschnupperte sie. "Riechens wie Elfen!" kommentierte sie. Insgeheim dachte Kinoa, Sing wolle auch noch hineinbeißen.
"Hübsche Büsche hier." sagte Donner.
Kinoa schaute nach unten auf die Büsche...und erlitt einen kleinen Schock. Sie kniete sich nieder und streichelte über die Hecke.
"Ja, hübsch...und furchtbar krank!"
"Krank? Wenn die Hecke krank wär, würde sie welken."
"Nein. Nicht unbedingt. Diese Hecke schreit förmlich. Sie wird gequält!"
"Ichse nix hören..." sagte Sing die sich nicht umdrehte und die Kugel mit den Fingern anstubste.
"Nein, sie kann keine Geräusche machen. Dennoch schreit sie! Sie wird gequält! Sie ist mit Magie so vollgepumpt! Ihr geht es schlecht und sie will sterben, aber die Magie hält sie am Leben!" Kinoa streichelte die hecke weiter. Für einen kurzen Moment sah man wie unter ihren Fingern sich der Schein der Magie legte und für einen sekunden bruchteil nur pechschwarze, tote, kranke, vergiftete Blätter zum Vorschein kamen. Keine bemerkte es...
"Wahrlich ein Kind der Natur, seid ihr Kinoa. Aber nun müssen wir heraus finden wie diese Kugel funktioniert. Steht auf." er heilt ihr eine Hand hin, die Kinoa annahm. Als Sing und Donner nicht hinsahen puhlte Kinoa schnell ein Loch in das bisschen Erde um den Busch herum und tastete nach einer Lebenswichtigen Wurzel. Kinoa hatte beim Zirkel gelernt solche durch Tasten und Fühlen zu erkennen. Nach kurzer Zeit hatte sie eine gefunden. Ein kruzer Ruck - und die Wurzel riss. Die Pflanze starb...
Kinoa atmete aus und das mentale Gefühl, was einem Schreien ähnlich war, klang langsam ab. Sie hätte diese Pflanze retten können, aber nach kurzer Zeit wären die Gärtner der Blutelfen wieder hier gewesen und hätten sie neu bezaubert. Es wäre sinnlos gewesen. Die anderen Pflanzen konnte sie nun nicht retten. Sie musste den Investor treffen.
Bei dem Gedanken daran fiel das Mitleid kurz von ihr ab und die Angst packte sie wieder. Sie starrte auf die Kugel und besann sich wieder.
Sing und Donner schritten um die Kugel herum
"...oder man etwas sagen?" warf Donner ein.
"Habens Trella auch was gesagt?"fragte Sing.
"Habe nichts gehört."
"Sil-ber-mond!" sagte Sing. Nichts tat sich.
"Silbermond." Sagte Donner, etwas deutlicher. Nichts tat sich.
"Silbermond, bitte." Sagte Kinoa. Nichts tat sich.
"Vielleicht muss man es in ihrer Sprache sagen?" vermutete Donner.
"Ich nix sprechen Elfensprachens. Alles magische Wörter. Ich sprechens sowas nicht!"
"Ich auch nicht. Du Kinoa?"fragte Donner.
"Nein."
Eine Zeit standen sie still da.
"Vielleicht funktioniert sie wie ein Ruhestein?" vermutet Kinoa. Sie rieb ihre Hände über die Kugel. Nichts tat sich.
"Oder man muss hier erst etwas an dem Gestell verändern. VIelleicht muss man Silbermond erst einstellen." DOnner kniete sich nieder und betrachtet das Gestell. Es gab keine Hebel, Knöpfe, Richter Skalen oder sonst noch etwas.
Eine viertel Stunde verging.
"Vielleicht seien Kugel leer?"
"leer?" fragte Donner.
"Ja, kein Juju mehr drinn. Kugel seien sicher leer." behauptete Sing.
Kinoa und Donner schauten sich an. Sie hatten dem nichts entegegen zu setzen.
"Kugel sicher gut rollen!" sagte und Sing und lachte.
"Ja, bestimmt!" warf Donner ein. "spiel sie mir zu!" Donner stellte sich links von der Kugel auf, gerade so dass er noch im Runenkreis stand. Sing nahm anlauf und grinste erfreut. Kinoa hatte bei der Sache kein gute Gefühl. Sing kam immer näher. Kinoa sprang auf und wollte Sing stoppen doch es war zu spät. Sing holte mit dem Fuss aus und...
...in genau diesem Moment verschwamm die Welt um sie herum und ein fürchterliches Kribbeln erfasste Kinoa...
7.11.07 10:56


4)
Als sie den Kontinent, und damit auch das Klima, begann Kinoa etwas zu frieren. Kinoas weiches Fell , und ihre dickere Haut, schützten sie zwar, aber gegen einen so krassen Wechsel vom warmen, trockenen Durotar, ins kalte, nasse Tirisfal konnte ihr Fell nicht mehr viel machen. Sing hingegen war hart im nehmen. Das was Kinoa mit ihrem Fell auszugleichen suchte, machte Sing durch die Überzeugung wet, das Kälte nur das Gegenteil von Hitze sei, und sie bei Hitze ja auch nicht schwitzte. Irgendwo konnte Kinoa da sogar einen Zusammenhang sehen....wenn sie länger drüber nachdachte...und betrunken war.
Aber es war nicht nur das Klima von Tirisfal, was sie frösteln ließ;eben so die Atmossphäre war es. Die alten Geisterbevölkerten Ruinen eines einstigen Königreichs, Tiere und Pflanzen gegen alles und jeden zu sein schienen. Kinoa empfand es so, als sei in diesem Land nichts freundliches mehr, nichts das ihr ein wonniges Gefühl geben könnte. In etwa war es auch das. Einst sagte Chlamydomon zu ihr, der Untot sei so, als würde man ohne jegliche Seele existieren und umher wandeln, als sei man zwar auf dieser Welt, gehöre aber nicht mehr hier hin. Als gehöre man zu etwas, das längst tot war. Was es ja auch war. Und dieses Land und seine Bewohner passten zu dieser Beschreibung. Nichts war ihnen mehr wert, das alles was ihnen noch etwas wert sein konnte nur sie selbst waren. Der rest, den es einst mal gab, ist tot und in der Vergangenheit.
Kinoa warf einen Blick rüber zu Sing die an der Reling stand und herunter spuckte. Zwischen durch ließ sie einen kleinen Lacher hören. >Tja, gut zu wissen das nur ich es bin, die sich über so etwas Gedanken macht< dachte sie bei sich. Kinoa wollte sich gerade einen Umhang zum überwerfen und wärmen aus der Tasche kramen, als der Zeppelin ankam.
"Beeilens sich, sonst Fliegeschieff wieder fahrens zurück nach Orkstadt!" rief Sing ihr zu die schon auf der Landeplattform stand. Kinoa packte ihre Sachen wieder zusammen, und holte sie ein. Zusammen stiegen sie den Turm die Treppen hinunter.
"Vielleicht wir treffens hier wen." sagte sing ohne sich umzudrehen.
"Ach, meinst du der Investor könnte schon hier auftauchen?" fragte Kinoa erstaunt.
"Ne, den Geldelfen nich'se. Ichse meinens wen vom Schiff. Du kennen Donnerhufes?"
Kinoa überlegte kurz. "Ich glaube schon. Er trägt Schwert und Schild nich'se?...äh..."Manchmal färbte Sings Akzent auf sie ab.
"Aye, das macht ers. Weiß gar nicht wieso. Schild sein viel zu schwer. Und ichs habens Pfeile. Und ichse bin flink. Er viel zu langsam für michse. Und ichse habens Schwein! Hauer sein treues, braves Schwein! Keiner könnens Hauer weh tun, ha!" erklärte Sing.
"Oh, das glaub ich. Hauer ist ein tapferes Kerlchen."
Unten angekommen trabten sie gemütlich den Ruinen von Lordaeron entgegen. Vom Hügel aus, sahen die Ruinen wirklich beeindruckend aus. Jedesmal war Kinoa ein wenig fasziniert davon. Von Weitem beobachtete sie im Laufen wie gelegentlich, der eine oder andere aus oder in die Burg ritt. Nur eine größere Gestalt stand am Rand der Strasse und bewegte sich nicht. Sie ahnte schon das dass Donnerhufe sein würde. Bis lang hatten die beiden leider kaum etwas mit einander zu tun gehabt. Sie schienen andere Interessen zu haben.
"Huzzah!" rief Sing laut und begrüßte Donnerhufe damit über eine ziemlich große Distanz. Ein Untoterreiter auf der Straße schaute sie ein wenig missbilligend dabei an, als er an ihr vorbei sprengte.
"Hoho, na wen haben wir denn da?!" kam es von der Gestalt zurück die für Kinoa immernoch nicht ganz zu erkennen war.
Jeder Ruf hallte irgendwie unheimlich von den Ruinen zurück.
Sing und Kinoa erreicht den großen, stämmigen Tauren, der Schild und Schwert hielt. Sein Fell war kaum zu erkennen unter so viel Rüstung wie er trug. Die Rüstung war nicht edel oder prunkvoll. Sie war eher schlicht gehalten. Aber wahrscheinlich sehr stabil.
"Sei gegrüßt Singn...Singn-ha-na-ba-da...Singnnn..."
Sing brach in schallendes Gelächter aus. "Singnhadaba!"sprach sie problemlos aus."Aber alle nennens mich Sing."sagte sie mit einem Zwinkern. Kinoa kicherte.
"Wie du meinst Sing."
Kinoa kicherte.
"Und auch du sei gegrüßt Kinoa, ehrenwerte Druidin und Versteher der Sprache der Erdenmutter!" Donnerhufe machte ein Verbeugung und grinste schelmisch.
"Ohoho. Danke Donnerhufe..."
"Nenn mich Donner." unterbrach sie Donner und grinste wieder.
"Na gut...dann...äh...sei du auch gegrüßt Donner...äh..." Kinoa war wie immer furchtbar verlegen. Sie wollte noch etwas an ihre Begrüßung anhängen um sie ebenso auszuschmücken wie Donner es getan hatte, aber ihr viel spontan und vor Sprachlosigkeit einfach nichts ein. Sie entschied sich dafür, verlegen vor sich hin zu kichern.
"Und was du wissens nun?" fragte Sing Donner und unterbrach damit die Stille als erste, was auch Kinoa wieder in diese Welt holte.
"Es gibt 2 Wege: Wir könnten uns auf den Weg machen und durch Tirisfal, die Westlichen Pestländer durchqueren, bishin zu den Östlichen Pestländern. Diese Ebenfalls durchqueren und ein Portal, das die Blutelfen von dem Pestländern abkapselt, durch schreiten. Es lässt lediglich freundlich Gesonnene hindurch." erklärte er.
"Und dann wir seins in Elfenstadt?"
"Nein. Dann müssen wir noch ein Land, das Geisterlande genannt wird durchqueren. Im Norden würden wir dann irgendwann den Immersangwald finden, und im dortigen Norden dann Silbermond, Hauptstadt der Blutelfen."
"Das ist ein langer Weg." kommentierte Kinoa.
"Richtig. Und ich habe keinerlei Erfahrung in den Pestländern. Ich würde sie wahrscheinlich gar nicht überleben." warf Donnerhufe etwas betrübt ein.
"Und was warens weg nummer zwei?" fragte Sing?
"Och, das ist einfach. Dahinten steht eine Teleportationskugel die und direkt nach Silbermond teleportiert..."
"Was sein das?"fragte Sing eher vorwurfsvoll als fragend.
"Es ist ein Gegenstand der einen hier verschwinden lässt und in Silbermond wieder auftauchen lässt." erklärte Donner.
"Und wie benuzt man idiese Kugel?" fragte Kinoa.
"Nun..tja...ich habe gesehen wie sich Trella einfach vor sie gestellt hat. Dann glühten Lichtkugeln um ihre Hände und schwups war sie weg. Keine Arkanen runen und Symbole und Muster auf dem Boden. Kein grünes Glühen das einen in sich einsaugt. Und es ging auch viel schneller." erzählte Donner.
"Ach, Elfenkack!" kommentierte Sing.
"Hat Trella dir die Kugel nicht erklärt?"fragte Kinoa
"Nein. Ich kam zu spät. Kam gerade aus der Unterstadt nach oben als ich sie sah. Und in dem Moment in dem ich sie sah, war sie auch schon wieder weg."
"grmpf!" kam es von Sing.
"Mh, dann schauen wir sie uns doch mal an, diese Kugel." schlug Kinoa vor und schritt durch den Tunnel der sie in den Innenhof führte.
Hinter sich schimpfte eine Trollin etwas von Elfenpack...
7.11.07 10:55


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