Startseite
  Über...
  Archiv
  Berichtigungen
  Unzusammenhängend
  Aszeeque
  Karazhan.
  Gruul
  Magtheridon
  Zul'Aman
  Fenoshaga
  Hintergründe
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Links
   Gepardenretter. Mein Alltagsblog.
   ZdC - Wiki. Das Wikipedia fürs Rollenspiel unseres Servers.

http://myblog.de/queenoire

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Tja. Das soll dann in Zukunft mein neuer Blog sein.

Mal schauen

 

Ich möchte hier auf keinen Fall mein Leben posten. Vllt mal hier und mal da. Aber primär will ich mal meine Kurzgeschichten hier posten. Sie spielen alle in der World of Warcraft (bis lang ) und schildern das as Kinoa, mein CHar, dort erlebt. Rp

 

 

 

 

 

 

0)

Kinoa

Kinoa Oatwind ist eine junge kuh-fleckige Tauren Druidin. Ihr Vater war ein Grunzer der Horde, stationiert am Freewindposten. Aus diesem Grund ist auch Kinoa dort geboren und musste 3 jahre ihres Lebens an einem Soldatenposten verbringen. Später jedoch zogen sie nach Bloodhoof an den Stonebulllake. Eine glückliche Kindheit und eine warmherzige Familie wurden ihr zu teil, frei von Bedrohungen durch die Allianz oder die Zentauren, in den Ebenen von Mulgore. Als ihr Bruder Hideo, der Horde wie sein Vater als Soldat dienen wollte gewann auch Kinoa Interesse an den Geschehnissen der Welt außerhalb von Mulgore. Ihre Eltern ließen sie ziehen. Doch noch während der Vorbereitungen die Kinoa traf ereilte die Famile die Nachricht Hideo sei bei Auseinandersetzungen mit der Allianz in Stranglethorn verschollen. Angesichts diesen Schocks wollten ihre Eltern Kinoa mit allen mitteln von ihrem Vorhaben abbringen. Letzten Endes einigten sie sich auf einen Kompromiss. Kinoa's Mutter besuchte ab und an Turak Runentotem auf der Anhöhe der Ältesten in Thunderbluff. Und über diesen Kontak kam Kinoa zum Zirkel des Cenarius. Sie lernte schnell die lehren der Druiden von Moonglade, doch der Dienst für den Zirkel konnte sie nicht halten. Sie zog aus. Angetrieben von der Suche nach ihrem Bruder reist sie nun durch die Welt. Auf ihren Reisen traf und trifft sie immernoch zahlreiche andere Abenteurer und Helden. Zu den Darkshore Raiders kam sie über Dwaine. Der Grund für ihren beitritt bei den Freibeutern hat jedoch nichts mehr mit ihren edlen Zielen, den bruder zu finden, zu tun. Dafür scheint sie andere gründe zu haben...

Kinoas Wesen: Ihr Dasein als Druide ist nicht verkehrt. Es passt sogar eigentlich viel besser zu ihr als eine Kriegerin oder Jägerin zu sein. Kinoa ist unglaublich hilfsbereit und hat immer ein offenes Ohr für die Probleme anderer. Sie ist verleztlich, schüchtern, nachdenklich und schnell beleidigt. Ehrgeizig ist sie nicht wirklich, doch dafür sehr geduldig. Häufig glaubt sie, sie ertrinke in Problemen, doch merkt sie bald das sie  sich die meinsten durch ihre Grübeleien nur einbildet.
Sie ist von natur aus gutmütig und lieb, alles andere als stur und manchmal kann man zwischen all ihrer schüchternheit und verpeiltheit etwas schlagfertigkeit entdecken.
Gesellig ist sie nicht immer. Je nach Laune. Freundschaften hat sie nicht viele, doch die sie hat, sind meistens eng und langeanhaltend.
Manchmal scheint Kinoa etwas dümmlich zu sein, doch eigentlich ist sie nur verpeilt, schüchtern und schnell zu verwirren. Eine ihrer größten Schwächen ist ihre Beeinflußbarkeit : "Kinoa, willst auch nen Schluck?" " Nein danke. Ich habe gestern schon genug gesoffen." " Ach komm schon..." "Nein.." " hey, sei kein Gnom..." " na gut, aber nur n bisschen..."....tja. der Alkohol hat meistens eine recht fatale wirkung auf sie...und eine sehr schnelle! Bei feiern ist sie immer mit dabei, mal am Rande, mal mitten drin.
Meistens ist sie guter Laune, doch leider ist diese bei ihr schnell zu trüben...

In lezter Zeit beginnt Kinoa sich jedoch ein wenig zu verändern...sie wird...piratischer...Smiley
Sie entwickelt ein wenig Kriegergeist und war leztens sogar noch gemein und missgünstig zu einem anderen Druiden. Sie betrachtet es als Fortschritt  =)

7.11.07 08:35


1)Kinoa stampfte die letzten Schritte zum Deck empor als sie schon die vertrauten Stimmen hörte. Oben angekommen war Sing, die lustige Tröllin, die erste die sie erkannte. Vor ihr auf dem Deck saß Riverwind, ihr Druidenkollege, und hinter Sing ein wenig verborgen saß eine angenehme Überraschung: Ahez, der Untote Priester mit dem sie einst im Botanikum gewesen war, saß dort, mit Sing und River ins Gespräch vertieft.
"Blut und Schätze" rief sie, und genau so kam es zurück.
Kaum oben kamen auch schon wieder andere an. Dwaine, der Taure mit den Prachthörner schirtt gemütlich an ihr vorbei und begrüßte alle. Und nacheinander trudelten noch Garlthik, Rhoddharshak und Ocijyn ein.
Garl kam mit seinem Begleiter Sturmsense, einem Felshetzer. Kinoa mochte diese Tiere nicht sonderlich. Und als Garl es futterte und Kinoa Sturmsenses blanke, klingenartige Zähne sah, schauderte sie.
Ihr gegenüber saß der aufgedrehte, süße Hauer. Das einzige Schwein das Kinoa mochte. Sing hatte es gut erzogen. Kinoa versuchte ihren Blick einfach auf Hauer zu konzentrieren um von Sturmsenses Anblick nicht so aus der Fassung gebracht zu werden.
"Schaut mal hier!" rief Garlthik als er seinen RUcksack auf dem Boden öffnete und etwas heraus schwebte das...in ermangelung eines besseren begriffs als verschimmelte, einäugige Qualle bezeichnet werden müsste.
"Ihh das stinken" rief Sing entsetzt und hielt sich die Nase zu. Dwaine und River gingen kommentarlos einen Schritt zur Seite.
"Was ist das, Garlthik?" fragte Oci, in erstaunlich gutem orcisch. Garl starrte erst das Ding was scheinbar langsam müde wurde, weiter an bis er gelassen meinte :" Ich weiß selbst nicht was Willy ist..."
"Willy? Das Ding hat nen Namen?"fragte Oci unglaubwürdig.
"Wozu brauchens das alter Ork?" kam es von Sing.
"Zu Studienzwecken."
"Du forschens über Quallens?"
"Ja, viele tuen das zur Zeit in der Scherbenwelt. Sie könnten..." Garl machte eine Pause.
"Sie könnten...?" wiederholte Oci Garls letzten Satz.
"Sie könnten...äh...nützlich sein, jawoll!"
Gelächter brach aus und Sing verschluckte sich dabei an ihrem Bier. Und später musste auch Garl selbst mitlachen.
"Ach Leute, ihr habt recht." So nahm Garlthik Willy und trat ihn von Bord was dem Gestank ein sofortiges Ende bereitete.
Das Gelächter verklang langsam. Kinoa konnte nicht so recht mitlachen. Das Arme Ding. Wenn es nun nicht schwimmen konnte starb es dort im Wasser, 2, 3 Meter von ihr entfernt...
Das Gelächter verklang und ein stilles Gespräch begannt. Kinoa versuchte sich im Gespärch mit Oci von Willies mgölcihem tot abzulenken als in der MItte eine matschige Kugel landete.
Ein Schrumpfkopf. Sing lachte. Alle anderen waren eher entsetzt und angewidert. Er kam von Rhod der die meiste Zeit nur stumm unterm Mast gesessen hatte grimmig drein blickte.
In Kinoa siegte der Ekel als sie auch noch Sturmsenses gierigen Blick auf dem Kopf haften sah und sie sich vorstellte wie dieses ekelige Tier einen ekeligen Schrumpfkopf fraß vorstellte.
"Ih, das ist ekelig. Pack den wieder ein Rhod, hinter her frisst Sturmsense den noch!" rief sie angeekelt und hätte am liebsten ihren Kopf gegen den nächsten Mast geschlagen.
"Das...ist kein...Trollkopf..."stellte Garlthik langsam fest.
"Nay"kam es von Rhod mit tiefer Stimmer.
Es bleib still...
"'s 'n Dämonenkopf, manns..."
Ahez schaute Rhodd ernst an. "Hast du den Dämon erlegt?"
"Aye"
"Wo?"
"Bei Orgrimmar..."
Die Situation war ernst. Alle starrten den Kopf oder Rhod an. Rhoddharshak ging einen schritt vor und steckte den Kopf wieder ein.
"Was machen Dämonen dort wieder?" überlegte Garlthik etwas lauter. Rhoddharshak zögerte bevor er "Schattenrat" aussprach.
"Was?" kam es entsetzt von Garl. "Was macht der Schattenrat in Orgrimmar?!"
"Hey man, reg dich ab. 's weiß 'ch nich, man. Aber 's war nix wildes. Planen wohl wieder was, 's eh nich klappt man. Man munkelt so, 's 'se versuchen was beim Fest in Sen'jin zu reißen. Aber 's nich unser Bier, man."
"Fest in Sen'jin?"
"Ja, ein großes Fest der Horde."meldete sich Dwaine mal zu Wort:"In einigen Tagen findet dort ein großes Fest mit allem drum und drann statt. Richtig große Sache."
Unbemerkt von alle saß eine Person in der Ecke bei der kleinen Treppe und wurde immer nervöser und die Person beruhigte sich erst wieder langsam als das Thema sich verlor.
"Ich wollens eine Geschichte hörens mannes!" kam es, etwas betrunken, von Sing. Alle stimmten mit ein.
"Oh, da weiß ich eine." sagte Dwaine gelassen.
Garlthik rieb sich gespannt die Hände und schickte, zum Glück für Kinoa, Sturmsense zum jagen von Bord.
"Kennt ihr alle die Geschichte von Apa'ro?"fragte Dwaine al er aufstand und sich bereit machte.
"Nein"kam es einstimmig von den Nicht-Tauren wieder.
Die Geschicte von Apa'ro, oder Malorne wie ihn die Nachtelfen nannten, ist die Geschichte von einem großen, weißen, göttlichen Hirsch der sich auf der Flucht vor den Taurenjägern mit dem Geweih in den Sternen verfängt und vom Mond gerettet wird. Die beiden verlieben sich und ihr Sohn ist der Allvater jedes Druiden, genannt Cenarius. Diese Legende ist Teil der Kulturen der Völker die, die Erdenmutter oder Elune verehren und ein wichtiger bestandteil der druidischen Lehren. Ein jeder Taure und Nachtelf kannte sie. Ebenso die Furbolgs und alle anderen Völker Kalimdors.
River und Kinoa hörten gelassen zu. Einst wurden ihnen diese Legende eingeprägt. Die anderen waren fasziniert von der Geschichte. Garl wirkte wie in Trance versezt und Sing stellte fürs Zuhören sogar das Trinken ein. Sie verstand zwar nicht viel, aber sie schien sich unterhalten zu fühlen. Die Vorstellung das ein Hirsch am Himmel hängt und sich mit dem Mond liebt bereitet ihr die größten Schwierigkeiten, doch letzten endes gab sie sich mit dem Begriff "Metafferns" zufrieden. Auch den verstand sie nicht...aber Sing schien gelernt zu haben, Dinge schnell zu akzeptieren die sie nicht verstand...
Rhodd stand auf und tat einige Schritte übers Schiff. Er schien sich für irgendetwas zu versichern.
"'s Schiff könnte mal wieder 'n paar reparaturen g'brauchen." rief er in die Runde
"Aye, von welchem Geld denn?" fragten Garl und River gleichzeitig.
Rhod blickte kurz zur Seite und rümpfte die Nase
"'ch kenn da wen. Hat Geld un'so. Hab auch schon mit ihm g'redet."sagte er bedenklich.
"Ay und was hat er gesagt?" fragte Garlthik aufgeregt.
" 's er uns 's Geld auch gibt. 's n Adeliger un'so" erklärte Rhod während die anderen zuhörten.
"'s machter aber 'türlich nich' 'msonst."
"Was will er denn im Gegenzug" fragte Garlthik wieder.
"Informationen." sagte Rhod wieder und lehnte sich an die Reling. Er schien sich nicht wohl zu fühlen. Die Situation war wieder einmal ernst.
"Wer ist der Kerl, Rhod?" fragte wieder Garl.
"'N Elf."
"Elfchens?"kam es entsetzt von Sing."Denen schneid ich die Ohrens ab! Elfenpack!"
"Nein Sing, nich' dem. Er 's verdammt mächtig 'n so. Der schmilzt dir dein Gesicht weg bevor du den Pfeil auf der Sehen hattest, man!"
"Ach, Elfenpack!"kam es nur noch von Sing die sich nun still empörte und gedanklich alle Elfen gleichzeitig briet.
"Erzähl weiter Rhod" bat Garl.
"Aye. Er hat verdammt viel Geld. Un' wir nich'. Er würd's investieren wenn wir ihm Informationen liefern."
"Was für Infos Rhod?" fragte Garl und es wurde schlagartig still. Sogar die Grillen schienen leise zu zirpen um die Spannung der Situation nich zu zerstören.
Rhod blickte ernst in die Runde und lies die Situation einen Moment auf sich einwirken.
"Er will was über Vulthuzad, Sephrain und Dendomar wissen"  und mit diesen Worten schien die Spannung gedanklich zu explodieren und allen die Gehirne weg zu blasen.
Kinoa wurde still und nachdenklich. Dendomar hatte sie so gut wie nie gesehen, Vulthuzad war scheinbar tagsüber immer betrunken und nicht ansprechbar und von Sephrain schien sie immer ignoriert zu werden. Ergo, alles 3 Leute die sie nie kennen gelernt hatte. Sie erinnerte sich daran das sie die Managruft im ehemaligen Tempel von Auchindoun zum erstenmal mit Sephrain betrat und er sich schlug wie ein Krieger und sie ihm seine Wunden heilte. Ebenso in den Zerschmetterten Hallen... . Aber an Vulthuzad hatte sie keine Erinnerungen und noch weniger an Dendomar. Es waren Geister für sie gewesen. Sie erinnerte sich nicht einma daran das sich Vulthuzad oder Dendomar JEMALS mit irgendwem irgendwo unterhalten haben. Vielleicht hatte sie es aber auch nur vergessen. Dendomar war weg, für tot erklärt...niemand wusste es, nur man munkelte hier und da, das Vulthuzad dahinter steckte. Er seinerseits hatte das Schiff für immer verlassen, ebenso Sephrain der erstaunlich schnell in den Reihen der Offiziere zu finden war. Er konkurrierte manchmal mit seiner Macht des Lichts gegen die Macht von Ahez über die Schatten...
"Es muss also wer den Investor treffen und ihm geben was er will. Im Gegenzug erhalten wir sein Gold und die Reparatur. Es klingt zu einfach..." stellte Ocijyn fest.
" 's richtig."
Es wurde wieder still (bis auf Sing, die ihrem Elfenhass, ob nun Horde oder Allianz, freien Lauf ließ und "Elfenpack!" und "leckere Ohrens abscheniden"  vor sich hin schimpfte.)
"Nun, meldet sich wer freiwillig?" fragte Rhod in die Runde.
Kinoa schaut sich um. Garlthik blickte vor Rhodds Füße auf den Boden, River starrte vor sich hin und atmete ruhig, Dwaine schaute Rhod gelassen in die Augen, Ahez schien nur noch körperlich anwesend zu sein und Sing schimpfte vor sich hin und bekam nichts mehr mit.
Wenn Kinoa sich mit dem Investor treffen würde, könnte sie endlich mal Nutzen für die Piraten beweisen und putzte nicht mehr das Deck, was soweiso nicht sauber zu werden schien. Es wäre eine Chance für sie, sich zu beweisen. Sie hielt sich immer nur im Hintergrund und fühlte sich wie eine geduldete Last. Das wollte sie schon lange ändern. Aber auf der anderen seite, was war Kinoa schon? Sie war alles andere als erfahren und einem hinterhältigen Blutelfen hätte sie nichts entgegen zu setzen. Sie war eine Druidin. Nur eine Priesterin der Natur. Und zudem lagen ihre Fähigkeiten beim Wiederherstellen der Dinge. Eine Situation wie diese erfordete sicherlich Erfahrung in, wie sie es bezeichnen würde, geistigen Kriegen. Kriege waren zerstörung und nicht wiederherstellung. Sie war nicht die Person die nach vorne trat und anderen Wunden schlug um etwas zu verteidigen. Sie war die Person die für Leute da war denen Wunden geschlugen wurden. Sie war nicht der Sturm der einen Wald zerstört, sie war das Leben was ihn wieder wachsen läßt...
Scheiß drauf!
"Ich gehe!" anfangs blieb ihre Hand selbstbewusst und zielgerichtet in der Höhe wurde doch schnell unsicher und knickte wieder ab..."...äh..."
"Ich auch!" rief Oci mit ernstem Blick und es formte sich langsam ein lächeln auf seinem Gesicht als er sie anschaute und bemerkte wie unsicher sie wurde.
"Aye! Fein! Kinoa und Ocijyn gehen den Investor treffen. So sei es dann." besiegelte Rhod nun die Abmachung. Zu spät. Kein zurück mehr für Kinoa...
Ocijyn schien sich zu freuen und klopfte Kinoa auf die Schulter. Sein Grinsen versprach ihr schamanistischen Schutz. Sie musste nicht alleine mit einem Blutelfen fertig werden. Das war schön zu wissen. Mit Oci war sie nicht vertraut, aber vertraut genug um zu wissen das man ihm Vertrauen konnte. Sie holten ein zeitlang gemeinsam in den Zangarmarschen Nagaschätze an Bord. Zusammen mit einer Bekannten Oci's die er dort traf. Sie war auch einige Male mit ihm durch Bollwerk und den Blutkessel gezogen und hatte den Höllenorks dort mit ihm die Schätze entwendet...er schoss seine Blitze in die Feinde, brach ihnen mit seinen Erdschocks alle Knochenund schien keine Furcht im Kampf zu zeigen... und sie hatte ihn noch nichtmal richtig in Aktion gesehen. Schade das er sich in letzter Zeit so selten blicken ließ...
Kinoa wurde von Rhod wieder aus den Gedanken gerissen:"Hey! Der Investor ist irgendwo in im Immersangwald. Er lebt dort in 'nem Dorf. 's n scheißkerl aber hat Kohle man. Geht zu ihm und sagt ihm was'er wiss'n will..."sagte er zu Oci und Kinoa. Er trat hinter sie, kam zu ihnen runter udn stützte sich auf ihren Schultern in der Mitte ab. Dann sagte er leise:" 's n gefährlicher Kerl! Seid vorsichtig!" und dann eindringlicher:" und kein'n Scheiß bau'n kla?!" Kinoa nickte, und schluckte. "Ay!"
Oci grinste und stand auf. Kinoa wendete sich langsam wieder den anderen zu. Längst war wieder ein Gespräch im gange und es wurde wieder getrunken. Ahez trank 2 Bier auf Ex und Sing amüsierte sich daran köstlichst. River nahm die gestalt eines Löwen an und erkletterte den Mast bis obenhin zum Krähennest, Garlthik bastelte eine laufende Bombe die für kurze Zeit allen einen enormen Schrecken einjagte, Oci und Rhod spielten ein wenig trollische Wer-hält-mehr-Schmerz-aus-Spiele . Kinoa gesellte sich wieder zu den anderen die durch's hin und her gerenne nun etwas abseits saß. Sie nahm an Dwaines Seite platz, vergaß langsam ihre Bedenken und ihre Aufgabe, trank mit Sing (natürlich zu viel) und schlief leicht beschwipst an Dwaines sicherer Schulter ein...
7.11.07 10:54


2)
"Auf wiedersehen Kinoa und wehe du kommst nicht am Stück zurück" rief Eyonix der Gastwirt der Sturmsäuler ihr hinterher als sie sich zum Windreitermeister begab. Der Astrale hatte eine hohe, quäkende Stimme. Auf Dauer recht nervig.
Auf dem Windreiter genoss sie die Ruhe und Abgeschiedenheit während des Fluges und nutzte die Zeit sich mental auf das Treffen vorzubereiten. Sie lies sich alle möglichen Szenarien durch den Kopf gehen und stellte sich den ominösen Investor schon einmal in Gedanken vor. Blutelf, lange Haare, grün-leuchtende Augen, schlank, gesichtszüge einer Statue und mit einer so künstlichen und einstudiert ästetischen Gestik und Mimik die man sich nur über lange Zeit vor dem Spiegel antrainieren kann.
In Shattrath angekommen lief si schnell Richtung tempel, benutzte das Portal richtung Orgrimmar. Die warme Luft Durotars schlug ihr ins Gesicht. Der Troll vor ihr, der dort immer stand, beachtete sie nicht und blätterte in einem Buch was er höchstwahrscheinlich nicht einmal lesen konnte. Kinoa ging still an ihrm vorbei. Sie wollte ihn nicht aus der Ruhe bringen. Auf dem nächsten Windreiter der sie richtung Ratschett trug, wurde sie wieder nervös und sie find an auf dem Windreiter hin und her zu rutschen was ihm nicht gefiel und durch lautes Brummen und Knurren und Brüllen zum Ausdruck brachte. Ach ja..Ratschett. Das kleine Goblindorf mit Piratennote. Kinoa wechselte ihre Gestalt und ging in die Reiseform über in der sie um einiges schneller war als wenn sie normal liefe. In Gepardengestalt huschte sie an der Taverne vorbei richtung Rattentod und durch Lager der Südmeerfreibeuter. Oben an Deck war sie die erste. Sie wechselte ihre Gestalt wieder zur Taurenfrau und setzte sich hin und wartete. Nicht lange ließ Dwaine auf sich warten. Und Riverwind, ihr Druidenkollege der die Formwandlung in den Moonkin beherrschte. Längere Zeit waren sie nur zu dritt an Bord, bis auch Naglfarr, ein unglaublich unternehmungslustiger und hilfsbereiter Orkkrieger, an Deck erschien.
"Blut und Schätze!" rief er mit einer helleren, orkuntypischen Stimme.
"Blut und..." die drei stockten und mussten sich das Lachen verkneifen. Naglfarr hatte einen spitzen roten Hexenhut auf und ein rotes Hemd an. Das Probelm dabei war, das Nagl sicherlich keine Lacher damit holen wollte. Nagl war nicht für Absicht und Intelligenz bekannt. Wenn er etwas tat, so meinte er es ernst. Kinoa musste sich vorstellen wie eine Untote Schneiderin ihm den Hut ausetzte und ihm einredete er sähe toll aus um ihn lächerlich zu machen,  was Nagl freilich sofort geglaubt hätte.
"Äh...toller Hut..." meinte Dwaine zögerlich währned River vor sich hin grunzte. Man hätte meinen können er habe die Formwandlung zum Schwein entdeckt so sehr musste er sich das Lachen verkneifen, was sich zwangsläufig wie grunzen anhörte.
Nagl strahlte. "Er wirklich total bequem und man kann sogar Sachen darin unterbringen"
"Woher hast du den denn, Nagl" fragte Dwaine wieder mit breitem grinsen.
"Vonnem Gnom. Hab ihn gehaun. Das warer tot. Dann hab ich seinen Hut genommen"
River grunzte weiter vor sich hin.
"und hast du ihm auch brav sein Gold genommen?" fragte Kinoa mit breitem grinsen.
"...Ne...hab ich vergessen." anwortete Nagl etwas beschämt.
Rivers grunzen wurde lauter, aber zum Glück betrat in diesem Moment ein weiteres Crewmitglied das Deck. Trella, die junge Trollpriesterin.
"Blut und Schätze!" rief sie. Sie bekam eine Antwort. Von Nagl die lauteste, von River die schweinigste.
Sie musterte Nagl eingehende. "Schick, schick" meinte sie schließlich udn grinste.
Später kam auch Ahez, der Schattenpriester, wieder an Bord und musste über Nagl lachen. Als Chlamydomon, ebenfalls eine Schattenpriester, das Deck betrat, holte Nagl eine kleine rote, schwebende Lichtkugel aus seinem Hut heraus.
"was ist das?" fragte Trella neugierig.
" 'N Schwamm" sagte Nagl begeistert. "Damit wasch ich mich immer! Ist toll, willst auch mal Trella?"
Kinoa betrachtet das lichtlein eingehend. Es sah einem Irrwisch ähnlich. Nur rot. Und kleiner.
"Äh...das ist aber kein Irrwisch oder?" fragte sie. Sie stellte sich vor wie ein Ork sich nach ihrem Tode mit ihrer Seele abwusch...
"Nein nein, das ist ein Geist" erklärte ihr Dwaine.
"Ein Geist? Wessen Geist?" Fragte Kinoa erschreckt.
"niemands Geist. Es ist ein Naturgeist. Sie sind in allem und überall um uns herum. Nichts besonderes..." Kinoa schauderte noch mehr...
"Nein das ist ein Schwamm!" beharrte Nagl fröhlich.
Dwaine seufzte und gab auf. Er wusste schon was es hieß, mit Naglfarr zu diskutieren...
Unbemekrt von den anderen betrat auch Rhoddharshak das Deck. Am seinem Platz am Mast angekommen beobachtete das Geschehen : Trella und Kinoa standen bei Nagl der sich anfing auszuziehen. River und Ahez unterhielten sich über allgemeine Dinge, Dwaine stand an der Reling und beobachtete das meer und Chlamydomon wühlte in seinen Taschen herum. Kurz danach verabschiedete er sich leider wieder. Er runzelte die Stirn. Einer fehlte...und es war nicht Chlamy der grad gegangen war. auch nicht Garlthik der auf Schatzsuche war...
Ocijyn war nicht hier. Der junge Schamane der Kinoa heute Begleiten sollte. Er lies sich leider nur noch selten an Deck blicken. Hing persönlichen Dingen nach und war oftmals Wochen nicht auffindbar. Wahrscheinlich war er auch an diesem Tage irgendwo unterwegs...
Dann musste Kinoa wohl andere Leute begleiten.
Rhod zuckte mit den Achseln, rümpfte die Nase und rief "blut und schätze!" und so ertönte auch die Antwort.
Rhoddharshak schritt langsam auf Ahez und Riverwind zu, zu denen sich auch nun Dwaine gesellte. Während dessen gingen Trella und Kinoa kichernd unter Deck. In der Küche machten sie sich jeweils ein Brot ließen die Messer und die Butter aber offen zurück. Kichernd aßen sie die Brote am Boden sitzend. Ha! Sie übten wieder "Piratischer werden" in dem sie Regeln mal außer Acht ließen und unhöflich waren. Wieder einmal "verwüsteten" sie die Küche (ja für die beiden waren "Dinge auspacken und nicht ordnungsgemäß wieder zurück packen" schon verwüsten) und verbreiteten dann das Gerücht Terrull, ein wuchtiger und energiegeladener alter Orkkrieger der in unzähligen Schlachten in den Fronten gestanden hat und immer stehen wird, hätte die Küche so hinterlassen. Terrull betritt selten gefährliche Drachenhöhlen um die Beute zu stehlen. Auf dem Schlachtfeld an der Front zu stehen ist sein Metier. Er schlägt reißt tiefe Löcher in die Reihen der Allianz und ist gefürchtet. Seine Axt trennt mühelos Kopf von Hals.
Natürlich fand kein anderes Crewmitlgied eine Art Verwüstung in der Küche vor, weil offene Butter nun mal nicht sehr nach verwüstung aus sah, und deswegen hatte Terrull auch noch nie Arger bekommen. Kinoa und Trella jedoch fühlten sich piratischer denn je dadurch...
Wieder oben an Deck waren Ahez, River und Dwaine in ein Gespräch vertieft. Nagl saß in einem weißen Kleid nun bei ihnen und kaute auf einem Knochen herum. Rhoddharshak drehte sich um als er die beiden sah und winkte sie zu sich. Trella wischte sich noch demonstrativ ein bisschen Butter aus dem Mundwinkel und sezte sich dann zu ihnen.
Rhoddharshak setzte zu einem Satz an, als Nagl aufsprang, sich verabschiedete und von Bord sprang, ins warme Bucht Wasser. In dem Moment in dem Rhodd neu ansetzen wollte erklang ein "HUZZAH!!!" und Sing, die Trolldame betrat das Deck. Man grüßte zurück und Sing setzte sich zu ihnen.
Wieder einmal holte Rhod Luft um endlich etwas sagen zu können, als ein zweites "Blut und Schätze" erklang. Und Rokhgwarrhna betrat das Deck. Angesichts der Tatsache das niemand ihren Namen so richtig auszusprechen vermochte, wird sie kurz Mama Rokh genannt. Der Trolldame fehlte(jede Woche neu) ein Auge und ihr orkisch war früher mal so unglaublich schlecht das niemand sie wirklich verstand. Keiner weiß woher sie kommt, da ihr Akzent eindeutig nicht Darkspear ist und auch ihre Sippe bei den Darkspear nie gehört wurde. Womöglich kommt sie gar nicht vom Stamm der Darkspear, aber an Bord der Rattentod ist es jedem egal. Mama Rokh kocht fürs Piratenpack, und zwar...äh...ausreichend gut...äh.
Rhoddharshak stand auf, schaute sich um, um sich versichern das Rokh der letzte Ankömmling war.
"Also. 'ch nochmal mit dem Investor gesprochen. Desweg'n hab' 'ch 's Treffen heute einberufen."
Kinoa legte die Stirn in Falten und sofort viel ihr auf das Oci nicht hier war. Ihr Herz begann wie wild zu schlagen und sie bekam Hitzewellen. Alle hörten Rhod zu, nur Ahez schien ihr plötztliches Unbehagen zu bemerken. Sagte aber nichts und wendete sich wieder Rhod zu.
"Wir hab'n für heute 'n treffen vereinbart."Rhod wendete sich Kinoa zu "Jo, Oci 's nich hier. Muss wohl wer anders mitkommen."
Kinoa war schlagartig erleichtert.
"Such die wen aus. Sollte sich wer weigern und nicht mit Kinoa gehn, kriegt 'er 'ne Tracht Prügel."sagte Rhod gelassen.
Kinoa schaute sich um und überlegte. Ihr Blick blieb auf Ahez haften. Er wusste viel und war erfahren. Außerdem machte er auf Kinoa einen feinfühligen Eindruck. Sie zeigte auf ihn. Ahez seufzte und verdrehte die Augen aber Kinoa wusste das es nicht persönlich war.
"Kinoa, wenn du in Silberond bis'" sprach Rhod sie wieder an "Geh vor die Stadttore kla'?"
"Ay"
"Such' da n Tümpel. Da steh'n Elfen rum un'so. Eine steht abseits." Jedem anderen war sofort klar das das dann die Kontaktperson ist. Nur Kinoa fragte "wird sie von den anderen etwa ausgeschlossen?"
Rhod seufzte.
"Nay. Sie ist die Kontaktperson. Sie bringt dich zum Investor."
Rhoddharshak räusperte sich.
"'s n fieser Kerl Kinoa. Hat verdammt viel Macht. Sei vorsichtig."
"Was soll ich tun wenn er mich angreift?"
"'S wird er nicht. Du soll's die ja 'n paar starke Leute mitnehm'n man. Ahez wird ihm schon zeigen 's Schmerzen sin' wenn'er aufmuckt."
"Und was soll ich ihm sagen?"
"Alles was'er wiss'n will..."
"Und was darf ich ihm auf keinen Fall sagen?"
"Nix. Erzähl ihm alles 's er wiss'n will. Er wird uns schon nich' ausspionieren. Er hat andere Interess'n, mon. Wir sin' unwichtig für ihn. Nur 'n Mittel zum Zweck."
Kinoa verstand und nickte.
Rhoddharshak stand auf.
"Viel Glück, Kinoa. Und bis danne manne!" sagte er im gehen und verschwand wieder.
"Ich hab Angst!" wimmerte Kinoa.
"Hey, wenn du willst komm ich auch mit." bot ihr Riverwind an.
"Und ichse, maan!" quietschte Sing.
"Ichs auch" kams von Trella.
Kinoa strahlte. So viel Hilfe. Tolles Gefühl. Während sich die anderen reisefertig machten, ging sie auf Dwaine zu und umarmte ihn. "Willst du nicht auch kommen?"
"Ich? Wieso denn ich noch? Glaubst du das du so viele Leute brauchst?" fragte Dwaine.
"Nein, aber ich glaube das jemand der Geister sieht doch gut helfen könnte. Was ist wenn der Investor böse Geister auf uns los läßt die wir nichtmal sehen..."
Dwaine grinste breit. "Das bezweifle ich, aber ich komme trotzdem mit."
Während des ganzen Besprechung war Mama Rokh in die Takelage geklettetr und dort eingeschlafen. Jetzt, im Aufbruchstrubel, wachte sie auf und folgte dem Trott einfach.
7.11.07 10:54


3)
Niemand wusste wirklich auf welchem Weg man denn nun alles nach Silbermond gelangen sollte, und bevor man sich einigen konnte, nahm jeder seinen eigenen. Außerdem waren einige schneller und organisierter als andere, somit hatte jeder eine andere Reisegeschwindigkeit.
Kinoa sah wie Dwaine in der Gestalt eines grau, braunen Geisterwolfes an Land ging und los rannte, als ihr einfiel das sie sich noch besser noch etwas zu Essen mitnahm, und ihre Mähne zurrecht kämmte, bevor sie den sicherlich sehr eitlen Blutelfen traf.
Als sie sich dann nun noch 2 umgezogen hatte, nahm sie die Gestalt eines flinken Geparden an und erreichte den Hafen des kleinen Goblinnestes Ratschett im Nu.
Goblins gingen mit der Zeit und lehnten Neuerungen nicht ab. Deswegen hatte das Steamwheedle Kartell einen Goblin Flugmeister seid neuestem nach Ratschett abkommandiert. Er war unfreundlich und zockte seine Kunden so oft es ging ab. Eine gute Sache hatte jedoch: Er kannte die Flugrouten der Allianz sehr genau. Kinoa hatte zwar kein interesse daran, aber sie wusste um die Bedeutung dieses Mannes für die Horde bescheid. Bis lang glaubte Kinoa er sei unbestechlich, wegen der gewissen Neutralität seiner Fraktion.
Zur Zeit war er sehr wütend und aufgebracht. Das lag darna das eine ebenfalls sehr aufgebrchte Trollin vor ihm stand und mit ihm stritt. Kinoa erkannte sie von weitem. Es war Sing.
"Allianz Burg sein kaputt, maan. Nichts mit Gefahr mehr. Deine Preise sein unverschähmt manne!"
"Wenn du mir den genannten Preis nicht zahlst, dann lauf lieber! Du hast keine Ahnung wie gefährlich es ist. Und du hast auc keine Ahnung wie viel mich ein Windreiter kostet!"
"ich nix glauben!"
Als Kinoa näher kam wusste sie schon bescheid.
"Welcher Grund ist es diesmal?" fragte sie Sing.
"Allianz Burg vor Orgrimmar schießen angeblich auf Flügelraptoren die in die große Orkstadt fliegen wollen. Er wollen 3 goldstücke für Flug! Das sein scheiße!" antwortet sie laut und mit verschränkten Armen.
"So ist es auch! Gestern wuren mir 5 Windreiter vom Himmel geholt! Das hat mich ein Vermögen gekostet. Fast ein ganzes Quartals Gehalt! Und diese dumme Trollfrau ist lebensmüde!"
Kinoa blinzelte denGoblin an und dachte nach. Der kleine Allianzstützpunkt vor Orgrimmar dessen Namen sie vergessen hatte lag in Trümmern. Ein paar Widerstandleistende Überlebende verschanzen sich dort noch immer, aber ihre Zahl war nicht mehr als 20. Sie hatten nichts mehr. Weder Munition noch Bögen. Außerdem waren die Türme der Burg ebenfalls zerstört. Sie hatten keine Möglichkeit so hoch zu schießen. Und außerdem...5 Windreiter waren angeblich schon tot, mit Reiter. Aber dieser Windreitermeister hatte nie mehr als 10 Windreiter bei sich gehabt und 7 waren gerade anwesend.
"Ja, diese Trollfrau ist in der Tat lebensmüde, aber..." noch bevor Kinoa den Satz zu Ende sprechen konnte fiel ihr Sing ins Wort.
"Ich bezahlens dir 1 silber wie immer und du geben mir jetzt sofort einen Fliegeraptor nach große Orkstadt!"
"Ich sagte 3 Goldstücke!"
"Also, ich denke..." setzte Kinoa wieder hoffnnugsvoll zu einem Satz an, als Sing ihre kleine Axt hervor holte und dem Goblin vors Gesicht hielt.
"Ichse nicht bezahlen 3 Gold!"
"Sing!" steiß Kinoa hervor, die sah wie Greifen und Windreiter hinter dem Goblin plötztlich hellwach und schlecht gelaunt waren.
"Du bist wirklich lebensmüde!" flüsterte der Goblin.
"Jaaaa, und nun ich dir geben 1 Silberstück und du mir geben einen Fliegeraptor, oder ich bezahlens deinen Preis mit deinen Ohren! Kla maaan?!"
Stille herrschte, außer dem leisen Knurren der Windreiter. Dem Goblin tropfte eine Schweißperle von der Stirn.
"Nimm den 2 von links. der mit der graune Mähne."
"Das sein guddi. Danke!"
Sing steckte die kleine Axt zurück an ihren Gürtel, kramte eine dreckige Silbermünze hervor, drückte sie dem Goblin in die Hand und schwang sich auf den Windreiter.
"Bisse gleich, Kinoa!" rief sie fröhlich wie eh und je, als wäre nichts gewesen, bevor der Windreiter in die Lüfte stieg.
Kinoa schaute ihm eine Weile nach, bis sie den Goblin ansprach der sich grad die Fingernägel mit einem Zahnstocher säuberte. Er beachtete Kinoa kaum.
"Ähm..."
"Ja?"fragte er schlecht gelaunt.
"Ich äh...muss auch nach Orgrimmar." sagte Kinoa schüchtern.
"3 Goldstücke!" sagte er ohne aufzublicken.
Kinoa konnte es nicht fassen. Sie war baff. Nach kurzer Zeit fasste sie sich wieder, kramte ein Kürschnermesser hervor und hielt es dem Goblin vor."ich gebe dir 1 Silber!"
"Pack dein Spielzeug weg."
"ich meins ernst. Oder ich bezahle mit deinen Ohren!" sagte Kinoa, mehr murmelnd, als sprechend.
"Bezahl mit deinen Hörnern, Mädchen! 3Gold."
"Ich bin eine gefährliche Piratin. Ich schrecke vor nichts zurück!"
"Und meine Oma ist Thrall."
 Einige Zeit später saß eine miesgelaunte Kinoa auf einem Windreiter richtung Orgrimmar, mit 3 Gold weniger im Gepäck.

Später im Getümmel von Orgrimmar und dem ständigen Ascheregen versuchte sie ein paar bekannte Gesichter zu entdecken, und glaubte auch Ahez weiter entfernt bei der Bank gesehen zu haben, konnte ihn aber nicht ansprechen. Im regen Treiben von Orgrimmar wurde sie von allen leuten angestoßen, und bis sie bei Ahez gewesen wäre, hätte sie sich blaue Flecken eingefangen. So ließ sich Kinoa von einem Strom aus Orks, Trollen, Tauren, Untoten und Blutelfen mitreißen die auf dem Weg zum großen Tor waren. Dort ließ das Getümmel nach und man sie konnte auf ihrem Kodo zum Zeppelin turm reiten. In der Stadt wagte sie es nie. Sie hatte Angst Leute zu überrennen.
Nach einiger Zeit war sie endlich am Zeppelin turm angelangt. Oben auf dem Turm stand Sing und winkte schon. Kinoas schlechte Laune verflüchtigte sich. In Sings Gegenwart schlechte Laune zu haben war praktisch unmöglich.
Oben auf dem Turm begrüßte Sing mit einem festen Schulter klopfen.
"Da du seiens wieder. Duse habens mit Sicherheit leckere Goblins Ohrens gegessen. Das so lange habens gedauert, habens ichse nicht recht?!" Sing brach in herzliches Lachen aus. Kinoa lachte mit...sehr verlegen. Und es war Glück das der Zeppelin grad ankam, so konnte sie das Thema umlenken.
"Da, schau. Wir sind genau richtig. Der Zeppelin kommt gerade an!"
"Ah, guddi sein das! Goblin da sagen dasse das sein Fliege Schiff nach Untotenloch."
"Das ist gut."
Sie betraten den Zeppelin und unterhielten sich über alle mögliche. Während dessen teilte Sing Kinoa ein paar ihrer geheim Rezepte für Elfen ohren mit, von denen Kinoa eigentlich schlecht wurde. Aber Sings gute Laune hatte den Effekt, das Kinoa ihre eigentlich Aufregung und innere Anspannung für kurze Zeit vergaß.
7.11.07 10:55


4)
Als sie den Kontinent, und damit auch das Klima, begann Kinoa etwas zu frieren. Kinoas weiches Fell , und ihre dickere Haut, schützten sie zwar, aber gegen einen so krassen Wechsel vom warmen, trockenen Durotar, ins kalte, nasse Tirisfal konnte ihr Fell nicht mehr viel machen. Sing hingegen war hart im nehmen. Das was Kinoa mit ihrem Fell auszugleichen suchte, machte Sing durch die Überzeugung wet, das Kälte nur das Gegenteil von Hitze sei, und sie bei Hitze ja auch nicht schwitzte. Irgendwo konnte Kinoa da sogar einen Zusammenhang sehen....wenn sie länger drüber nachdachte...und betrunken war.
Aber es war nicht nur das Klima von Tirisfal, was sie frösteln ließ;eben so die Atmossphäre war es. Die alten Geisterbevölkerten Ruinen eines einstigen Königreichs, Tiere und Pflanzen gegen alles und jeden zu sein schienen. Kinoa empfand es so, als sei in diesem Land nichts freundliches mehr, nichts das ihr ein wonniges Gefühl geben könnte. In etwa war es auch das. Einst sagte Chlamydomon zu ihr, der Untot sei so, als würde man ohne jegliche Seele existieren und umher wandeln, als sei man zwar auf dieser Welt, gehöre aber nicht mehr hier hin. Als gehöre man zu etwas, das längst tot war. Was es ja auch war. Und dieses Land und seine Bewohner passten zu dieser Beschreibung. Nichts war ihnen mehr wert, das alles was ihnen noch etwas wert sein konnte nur sie selbst waren. Der rest, den es einst mal gab, ist tot und in der Vergangenheit.
Kinoa warf einen Blick rüber zu Sing die an der Reling stand und herunter spuckte. Zwischen durch ließ sie einen kleinen Lacher hören. >Tja, gut zu wissen das nur ich es bin, die sich über so etwas Gedanken macht< dachte sie bei sich. Kinoa wollte sich gerade einen Umhang zum überwerfen und wärmen aus der Tasche kramen, als der Zeppelin ankam.
"Beeilens sich, sonst Fliegeschieff wieder fahrens zurück nach Orkstadt!" rief Sing ihr zu die schon auf der Landeplattform stand. Kinoa packte ihre Sachen wieder zusammen, und holte sie ein. Zusammen stiegen sie den Turm die Treppen hinunter.
"Vielleicht wir treffens hier wen." sagte sing ohne sich umzudrehen.
"Ach, meinst du der Investor könnte schon hier auftauchen?" fragte Kinoa erstaunt.
"Ne, den Geldelfen nich'se. Ichse meinens wen vom Schiff. Du kennen Donnerhufes?"
Kinoa überlegte kurz. "Ich glaube schon. Er trägt Schwert und Schild nich'se?...äh..."Manchmal färbte Sings Akzent auf sie ab.
"Aye, das macht ers. Weiß gar nicht wieso. Schild sein viel zu schwer. Und ichs habens Pfeile. Und ichse bin flink. Er viel zu langsam für michse. Und ichse habens Schwein! Hauer sein treues, braves Schwein! Keiner könnens Hauer weh tun, ha!" erklärte Sing.
"Oh, das glaub ich. Hauer ist ein tapferes Kerlchen."
Unten angekommen trabten sie gemütlich den Ruinen von Lordaeron entgegen. Vom Hügel aus, sahen die Ruinen wirklich beeindruckend aus. Jedesmal war Kinoa ein wenig fasziniert davon. Von Weitem beobachtete sie im Laufen wie gelegentlich, der eine oder andere aus oder in die Burg ritt. Nur eine größere Gestalt stand am Rand der Strasse und bewegte sich nicht. Sie ahnte schon das dass Donnerhufe sein würde. Bis lang hatten die beiden leider kaum etwas mit einander zu tun gehabt. Sie schienen andere Interessen zu haben.
"Huzzah!" rief Sing laut und begrüßte Donnerhufe damit über eine ziemlich große Distanz. Ein Untoterreiter auf der Straße schaute sie ein wenig missbilligend dabei an, als er an ihr vorbei sprengte.
"Hoho, na wen haben wir denn da?!" kam es von der Gestalt zurück die für Kinoa immernoch nicht ganz zu erkennen war.
Jeder Ruf hallte irgendwie unheimlich von den Ruinen zurück.
Sing und Kinoa erreicht den großen, stämmigen Tauren, der Schild und Schwert hielt. Sein Fell war kaum zu erkennen unter so viel Rüstung wie er trug. Die Rüstung war nicht edel oder prunkvoll. Sie war eher schlicht gehalten. Aber wahrscheinlich sehr stabil.
"Sei gegrüßt Singn...Singn-ha-na-ba-da...Singnnn..."
Sing brach in schallendes Gelächter aus. "Singnhadaba!"sprach sie problemlos aus."Aber alle nennens mich Sing."sagte sie mit einem Zwinkern. Kinoa kicherte.
"Wie du meinst Sing."
Kinoa kicherte.
"Und auch du sei gegrüßt Kinoa, ehrenwerte Druidin und Versteher der Sprache der Erdenmutter!" Donnerhufe machte ein Verbeugung und grinste schelmisch.
"Ohoho. Danke Donnerhufe..."
"Nenn mich Donner." unterbrach sie Donner und grinste wieder.
"Na gut...dann...äh...sei du auch gegrüßt Donner...äh..." Kinoa war wie immer furchtbar verlegen. Sie wollte noch etwas an ihre Begrüßung anhängen um sie ebenso auszuschmücken wie Donner es getan hatte, aber ihr viel spontan und vor Sprachlosigkeit einfach nichts ein. Sie entschied sich dafür, verlegen vor sich hin zu kichern.
"Und was du wissens nun?" fragte Sing Donner und unterbrach damit die Stille als erste, was auch Kinoa wieder in diese Welt holte.
"Es gibt 2 Wege: Wir könnten uns auf den Weg machen und durch Tirisfal, die Westlichen Pestländer durchqueren, bishin zu den Östlichen Pestländern. Diese Ebenfalls durchqueren und ein Portal, das die Blutelfen von dem Pestländern abkapselt, durch schreiten. Es lässt lediglich freundlich Gesonnene hindurch." erklärte er.
"Und dann wir seins in Elfenstadt?"
"Nein. Dann müssen wir noch ein Land, das Geisterlande genannt wird durchqueren. Im Norden würden wir dann irgendwann den Immersangwald finden, und im dortigen Norden dann Silbermond, Hauptstadt der Blutelfen."
"Das ist ein langer Weg." kommentierte Kinoa.
"Richtig. Und ich habe keinerlei Erfahrung in den Pestländern. Ich würde sie wahrscheinlich gar nicht überleben." warf Donnerhufe etwas betrübt ein.
"Und was warens weg nummer zwei?" fragte Sing?
"Och, das ist einfach. Dahinten steht eine Teleportationskugel die und direkt nach Silbermond teleportiert..."
"Was sein das?"fragte Sing eher vorwurfsvoll als fragend.
"Es ist ein Gegenstand der einen hier verschwinden lässt und in Silbermond wieder auftauchen lässt." erklärte Donner.
"Und wie benuzt man idiese Kugel?" fragte Kinoa.
"Nun..tja...ich habe gesehen wie sich Trella einfach vor sie gestellt hat. Dann glühten Lichtkugeln um ihre Hände und schwups war sie weg. Keine Arkanen runen und Symbole und Muster auf dem Boden. Kein grünes Glühen das einen in sich einsaugt. Und es ging auch viel schneller." erzählte Donner.
"Ach, Elfenkack!" kommentierte Sing.
"Hat Trella dir die Kugel nicht erklärt?"fragte Kinoa
"Nein. Ich kam zu spät. Kam gerade aus der Unterstadt nach oben als ich sie sah. Und in dem Moment in dem ich sie sah, war sie auch schon wieder weg."
"grmpf!" kam es von Sing.
"Mh, dann schauen wir sie uns doch mal an, diese Kugel." schlug Kinoa vor und schritt durch den Tunnel der sie in den Innenhof führte.
Hinter sich schimpfte eine Trollin etwas von Elfenpack...
7.11.07 10:55


5)
Der gespenstisch wirkende Innenhof war wie immer leer. Nie hilt sich hier jemand länger als eine minute auf. Dinge besprechen, oder ein Pläuschchen halten tat man hier nicht. Wenn, dann in der Unterstadt. Aber Untote waren nicht für ihre Geschätzigkeit bekannt.
Rechts war ein Tor geöffnet und Donnerhufe führte Sing und Kinoa in diese Richtung.
"Sag mal Donner, woher wusstest du überhaupt das wir hier ankomen?" fragte ihn Kinoa
"Sing hat mir bescheid gesagt."
Sie schritten still weiter.
...
...
"Hä? Wie denn?" fragte Kinoa völlig verduzt. "So wie du sie vorhin begrüßt hattest kanntet ihr euch ja wohl kaum erst."
"Stimmt"kommentierte Donner.
"Das sein Geheimnis Kinoa!" quiekte Sing und Donner und sie finden an zu kichern.
"Aber..." Sie erreichten einen langen schmaen Gang, an dessen Ende, zwischen blühenden, saftig grünen Hecken, ein Gerät mit einer rot leuchtenden Kugel befand. Die Metallstreben die es hielten waren golden. Donner und Kinoa blieben stehen. Sing lief weiter.
"Das sein Kugeldingsi das Trella gefressen hat?"fragte sie.
"Ja, das ist es. Pass auf Sing kommt den Runen auf dem Boden nicht zu nahe!" reif Donner. Seine Stimme hallte von allen seiten aus dem Gang wieder.
"Ach, macht nix, das Kugeldingsi." rief Sing ihnen bedenkenlos zu.
Kinoa und Donner kamen langsam näher.
Sing beugte sich über die Kugel und beschnupperte sie. "Riechens wie Elfen!" kommentierte sie. Insgeheim dachte Kinoa, Sing wolle auch noch hineinbeißen.
"Hübsche Büsche hier." sagte Donner.
Kinoa schaute nach unten auf die Büsche...und erlitt einen kleinen Schock. Sie kniete sich nieder und streichelte über die Hecke.
"Ja, hübsch...und furchtbar krank!"
"Krank? Wenn die Hecke krank wär, würde sie welken."
"Nein. Nicht unbedingt. Diese Hecke schreit förmlich. Sie wird gequält!"
"Ichse nix hören..." sagte Sing die sich nicht umdrehte und die Kugel mit den Fingern anstubste.
"Nein, sie kann keine Geräusche machen. Dennoch schreit sie! Sie wird gequält! Sie ist mit Magie so vollgepumpt! Ihr geht es schlecht und sie will sterben, aber die Magie hält sie am Leben!" Kinoa streichelte die hecke weiter. Für einen kurzen Moment sah man wie unter ihren Fingern sich der Schein der Magie legte und für einen sekunden bruchteil nur pechschwarze, tote, kranke, vergiftete Blätter zum Vorschein kamen. Keine bemerkte es...
"Wahrlich ein Kind der Natur, seid ihr Kinoa. Aber nun müssen wir heraus finden wie diese Kugel funktioniert. Steht auf." er heilt ihr eine Hand hin, die Kinoa annahm. Als Sing und Donner nicht hinsahen puhlte Kinoa schnell ein Loch in das bisschen Erde um den Busch herum und tastete nach einer Lebenswichtigen Wurzel. Kinoa hatte beim Zirkel gelernt solche durch Tasten und Fühlen zu erkennen. Nach kurzer Zeit hatte sie eine gefunden. Ein kruzer Ruck - und die Wurzel riss. Die Pflanze starb...
Kinoa atmete aus und das mentale Gefühl, was einem Schreien ähnlich war, klang langsam ab. Sie hätte diese Pflanze retten können, aber nach kurzer Zeit wären die Gärtner der Blutelfen wieder hier gewesen und hätten sie neu bezaubert. Es wäre sinnlos gewesen. Die anderen Pflanzen konnte sie nun nicht retten. Sie musste den Investor treffen.
Bei dem Gedanken daran fiel das Mitleid kurz von ihr ab und die Angst packte sie wieder. Sie starrte auf die Kugel und besann sich wieder.
Sing und Donner schritten um die Kugel herum
"...oder man etwas sagen?" warf Donner ein.
"Habens Trella auch was gesagt?"fragte Sing.
"Habe nichts gehört."
"Sil-ber-mond!" sagte Sing. Nichts tat sich.
"Silbermond." Sagte Donner, etwas deutlicher. Nichts tat sich.
"Silbermond, bitte." Sagte Kinoa. Nichts tat sich.
"Vielleicht muss man es in ihrer Sprache sagen?" vermutete Donner.
"Ich nix sprechen Elfensprachens. Alles magische Wörter. Ich sprechens sowas nicht!"
"Ich auch nicht. Du Kinoa?"fragte Donner.
"Nein."
Eine Zeit standen sie still da.
"Vielleicht funktioniert sie wie ein Ruhestein?" vermutet Kinoa. Sie rieb ihre Hände über die Kugel. Nichts tat sich.
"Oder man muss hier erst etwas an dem Gestell verändern. VIelleicht muss man Silbermond erst einstellen." DOnner kniete sich nieder und betrachtet das Gestell. Es gab keine Hebel, Knöpfe, Richter Skalen oder sonst noch etwas.
Eine viertel Stunde verging.
"Vielleicht seien Kugel leer?"
"leer?" fragte Donner.
"Ja, kein Juju mehr drinn. Kugel seien sicher leer." behauptete Sing.
Kinoa und Donner schauten sich an. Sie hatten dem nichts entegegen zu setzen.
"Kugel sicher gut rollen!" sagte und Sing und lachte.
"Ja, bestimmt!" warf Donner ein. "spiel sie mir zu!" Donner stellte sich links von der Kugel auf, gerade so dass er noch im Runenkreis stand. Sing nahm anlauf und grinste erfreut. Kinoa hatte bei der Sache kein gute Gefühl. Sing kam immer näher. Kinoa sprang auf und wollte Sing stoppen doch es war zu spät. Sing holte mit dem Fuss aus und...
...in genau diesem Moment verschwamm die Welt um sie herum und ein fürchterliches Kribbeln erfasste Kinoa...
7.11.07 10:56


6)
Whuuupp!

Kinoa hielt noch immer die Augen zusammen gekniffen und die Fäuste geballt. An den Armen hatte sie eine Gänsehaut, was bei einem Arm voll Fell ziemlich bescheuert aussah.
Sie nahm Geräusche war. Rascheln und dumpfes Aufstampfen. Klirren und Scheppern.
Langsam löste sie sich aus ihrer gebückten haltung und öffnete die Augen. Die Fäuste ließ sie noch geballt.
Se stand in einem hohen weißen Raum. Er glänze ein wenig perlmutten und es zogen sich feine, dünne, goldene Verschnörkelungen über die Wände. Kinoa merkte wie das Fell an ihren Armen wieder sank.
"Hohoho"
"Ähähähähähä"
Hinter Kinoa lachten Donner und Sing. Sie drehte sich um. Sing lag lachend auf dem Rücken. Das Scheppern kam von ihrer Axt die auf den roten Boden gefallen war als sie hier ankam. Wahrscheinlich war sie in der Position des Tretens teleportiert worden und beim Ankommen in Silbermond umgekippt.
Das dumpfe Aufstampfen und Scheppern musste von Donner gekommen sein der wohl auch irgendwie umgefallen war.
Beide lachten sich kaputt.
"Das waren Spaß, manne!"
"Ohohoho"
"ÄHähähäh, Elfenkugel tretens sein alter Trolltrick!" erklärte Sing und lachte dabei so sehr, das sie sich verschluckte. Worauf hin sie noch mehr lachen musste.
Auch Kinoa musste bei diesem Anblick lachen. Sie half den beiden wieder auf die Beine und kichernd gingen sie weiter.
Kinoa bemerkte das der Raum nicht nut hoch war, sonder auch verdammt tief. Sie mussten in einem Turm sein.
Kurz vor einem Durchgang wehte ihr ein lieblicher Duft entgegen. Er war angenehm. Sehr angenehm. Sie betratene einen großen Raum voller Blutelfen Stadtwachen mit den typischen hohen Schilden und dem charakteristischen zweiklingigen Schwert. der Durchgang war etwas erhöht. Eine langsam Steigung führte bildete einen schönen Aufgang, gesäumt von Stadtwachen und einem goldenen Geländer. Weiter unten im Raum standen 3 Blutelfen in der Mitte die sich in thalassisch unterhilten. Ihrer Kleidung nach zu urteilen besaßen sie hohe Ämter. Langsam schritten sie weiter. Kinoa erkannte langsam die Quelle des Geruchs. Überall in diesem Raum waren Kissen um Shishas herum verteilt. Der Geruch ging von den Shishas aus. Wahrhscheinlich war es ein besonderer Blutelfen Tabak der den Geruch verursachte. Kinoa mochte ihn.
Als die drei, eher vagabundierend aussehenden Gestalten, an den piek feinen und sauberen Blutelfen vorbei schritten, schaute ihnen keiner nach. Entweder waren sie diesen Anblick gewohnt, oder sie blendeten diese beleidigung für ihren guten Geschmach und ihren Stil einfach aus ihrer kleinen, eigenen Realität aus.
Es beunruhigte Kinoa ein wenig.
7.11.07 10:57


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung