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Vergangenheit:

Er blickte über das Schlachtfeld. Die Untoten waren in überwältigender Überzahl. 4:1 mindestens. Und es wurden noch immer mehr. Sie standen schon kurz vor dem Immersangwald. Elf für Elf fiel.

Wieso sollte er sein Regiment nun auch noch nach vorn schicken? Tristessa war lange schon verloren. Es war sinnlos. Nicht hier. Silbermond oder die Sunstrider insel waren um einiges einfacher zu verteidigen. Es war sinnlos.....nein. Er wollte seine tapferen Hochelfen nicht auch noch sinnlos ins Gemetzel schicken. Sie mussten sich zurück ziehen. Silbermond brauchte dringend mehr Verteidigung. Sylvannas hatte heldenhaftes geleistet, aber sein Befehlshaber war nicht Sylvannas. Er hatte ihn zur Verteidigung Tristessas geschickt...was nur stolz und kein taktisches Verständniss zeigte. Die Gesellschaft der Hochelfen hatte die Spitze ihrer Dekadenz schon lange erreicht und nun bekamen sie es vom Schicksal heimgezahlt. Aber nicht er. Nicht Ephialtaen Aukevan Ailouros! Er drehte sich um, Elfen und Elfinnen mit ihren steinernen Gesichtszügen schauten ihn an. "Zurück nach Silbermond, Tristessa ist verloren!" Sie bestiegen ihre Falkenschreiter und ritten zurück.

 

...

 

Natürlich wurde er nicht gefeiert. Kurzerhand gab man ihm die Schuld für den Verlust von Tristessa. "Desateurere" schimpfte man ihn. Überall! "Schande über den Verräter!" schimpften sie ihn. Ja, es war viel einfacher einen Verantwortlichen für die eigenen Fehler zu finden. "Untreu wie ein Katze!" riefen sie in Anspielung auf das Familienwappen. Wütende Mobs trieben ihn davon...

Es gab kein zurück mehr. Es war sinnlos. Er hatte zwar die richtige entscheidung getroffen für die Moral, aber nicht für die Gesellschaft. Er hätte es wissen müssen. Wäre er bei Tristessa gestorben hätte er seiner Familie die Schande vielleicht ersparen können. Aber es hätte genau so gut heißen können dass sein Elitärer-Kampftrupp versagt hat und nicht einmal durch Tod, der Schande entgehen konnte.

Seine politischen arbeiten waren einfach zu gefährlich. Deswegen war er schon lange eine Gefahr. Zwar hat er sich immer im Hintergrund gehalten und jedoch erkannte man in allen seinen Ansprachen auch immer den gewissen Hang zur Unverblümtheit und zur Desillusionierung.

 

...

 

Sie hatte keine andere Wahl. Sie wusste dass diese Entscheidung es ihr nicht unbedingt einfacher machen musste. Sie konnte es auch noch nur verschlimmern. Aber was sollte sie tun? Ihre Kinder. Cazun und Fenoshaga. Ihr Mann, ihr Vater, ihre Mutter...alle waren schon entweder der Seuche oder dem Hass ihres Volkes zum Opfer gefallen. Es war nur noch sie, ihr Bruder und ihre beiden Kinder übrig. Zu viert durchs verseuhcte Land zu streifen war mehr oder weniger Selbstmord. Sich dem Auszug der Sunstrider anzuschließen und sich einer Rache und Mana-Gesellschaft anzuschließen eventuell auch. Aber vielleicht vergaßen sie in ihrer Not auch kurze Zeit die Schande.

Sie schloss die Augen und vor ihrem inneren Auge erschienen ihre beiden Kinder. Cazun, der kleine schwarzhaarige Junge. Gerade erst 5 Jahre alt. Fenoschaga, noch ein Kleinkind. Eingewickelt in ein Tuch, haarlos, aber schon managlühende Augen...

Ihr Bruder Diuliv legte seine Hand auf ihre Schulter. Sie atmete tief ein, nahm Cazun an die Hand und lief dem Trauerzug nach...

Irgendwo trug eine Katzenmutter ihre Jungen zurück in den Bau voller Hunde, denn draußen drohte ihnen der Tod durch einen Hornissenschwarm.

 

...

 

Es donnerte und blitzte. Ein unheimlicher Lärm. Sie konnte ihr eigenes Wort kaum verstehen. Überall liefen panisch die letzten Überlebenden ihres Volkes durchs Portal. Illidan, ihr stolzer Retter stand davor und hielt es ihnen geöffnet, die treue Lady Vashj und der Kael'thas kämpften heldenhaft gegen die Scharen der Menschen die versuchten sie aufzuhalten. Alles donnerte...so laut...das Portal machte einen grauenhaften Lärm. Verzweifelt stand Iphinoe Ailouros, das Gesicht vor Angst und Verzweiflung zu eine Fratze verzerrt vor dem Portal, in mitten der Schar aus Flüchtenden. Panisch schaute sie sich um, nirgendwo waren Diuliv und Cazun zu sehen. Oh Sonne, bitte lass sie nicht sterben! BItte! dachte sie immer wieder. Immerwieder wurde sie angestoßen und umgerannt von flüchtenden Hoch.. nein Blutelfen. Fenoshaga schrie auf ihrem Arm...Noch immer suchte sie verzweifelt nach Cazun und Diuliv. Sie schrie sich die Lunge aus dem Leib und ihr Durst nach Magie war kaum noch zu stillen

Diuliiiiv! Cazuuuun! Lasst mich nicht im Stiiiiich!!!

schrie sie, und brach zusammen auf die Knie. Sie war einst so schön...doch jetzt...

Irgendwann hatte sie die beiden in der allgemeinen Panik verloren. Sie wurde hochgerissen von zwei Bannbrechern mit dem doppelklingigen Schwertern...

Noch immer donnerte und blitze es. Überall Schreie und Lärm...

Cazuuuuun! Diuliiiiiv!

schrie sie ein letztes Mal bevor sie die beiden Bannbrecher durchs Portal zertten in die "andere" Welt...

 

...

 

In der goldenen Nachmittagssonne des Immersangwaldes blinzelte eine junge Blutelfin über die Lichtung. Nichts zu sehen. Sehr gut. Langsam und ungewöhnlich unästetisch, dafür jedoch umso effektiver schlich sie am mageren Gestrüpp entlang und legte sich dann schließlich unter einen der Bäume mit der weißen glatten dünnen Rinde und den rot-goldenen Blättern. Die Arme hinterm Kopf kaute sie auf einem Grashalm herum.

Fenoshaga Aukeva Ailouros war ihr Name. Dessen war sie sich bewusst. Leider. Dessen war sie sich immer bewusst. Vor vielen viel vielen Jahren, zumindest kam es ihr so vor, (das liegt daran das Blutelfen aufgrund ihrer Sucht nicht lange Leben und ein Jahr anders empfinden als ein gewöhnliches Lebewesen), war ihre Familie in Schande gefallen und obgleich Blutelfen ein sehr kurzes Leben führen, vergessen sie niemals.

"Ich habe Lust auf Kaninchen..." sagte sie. Aber nicht zu sich selbst. Halb hinter dem Baum saß ein großer Immersangwald-Luchs mit rötlichem Fell, magisch leuchtenden Augen und den süßen Pinselöhrchen. Sein Name war Meeko.

Er stand auf kam auf Fenoshaga zu stubste sie mit der Schnauze an und lief dann ins Gebüsch. Fenoshaga hatte schon in jungen Jahren den Weg des Jägers beschritten. Nicht wirklich freiwillig. Aufgrund des Rufes der dem Namen Ailouros anhaftete waren ihr die Türen an der Akademie der Magier oder Blutritter auf alle Zeiten verschlossen. Die Weltenwanderer jedoch nahmen sie widerwillig auf. Sie wollte den Ruf ihrer Familie aufbessern und glaubt sie erlange am schnellsten Macht, indem sie mit Tieren zusammen durch die Welten lief.

Die Nachmittagssonne war warm und Fenoshaga döste im Strudel der Gedanken ein wenig ein. Das sie so in sich ging geschah nur äußerst selten. Der Strudel der Gedanken riss sie in Erinnerungen zurück die sie bewusst nie hatte...Das Portal war so laut.....Illidan, Lady Vashj, Prinz Kael'thas...überall Schreiende....Menschen jagten sie...Hoffnungslosigkeit...keine Zukunft....Ende...rotes Land, so rot und kahl und doch ein Hoffnungsschimmer...

Nach einer viertel Stunde etwa kam sie in die Realität zurück. Meeko saß vor ihr. Ein totes Kaninchen im Maul. Er starrte sie an. Ohne etwas darin deuten zu können.

"Leg es erstmal dahin und bewache es. Ich bin gleich wieder da mit Feuerholz. " fix stand sie wieder auf den Beinen und durchstreifte die nähere Umgebung, nie so weit als das Meeko sie hätte nicht mehr sehen oder hören können...

 

 




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